Freitag, 22. Juli 2016

Mein Speichelstein - oder die Geschichte meiner neuen Freiheit


Der Weg:

- mit ca. 16 Jahren fiel mir bewusst auf, dass ich immer wieder einen Knoten unter dem linken Unterkiefer hatte, der aber wieder verschwand (Speicheldrüse, was ich damals nicht wusste)

- Nach einer ärztlichen Untersuchung vor sicher mehr als 17 Jahren, wurde mir mitgeteilt, dass es bei manchen Menschen so ist, dass die Drüse immer wieder mal anschwillt.

- ich beobachtete, dass die Drüse vorzugsweise nach dem Essen anschwoll. Teilweise spannte das sehr und fühlte sich wie kleine Nadelstiche an, ging aber, nachdem ich viel getrunken hatte, wieder zurück.

- ich führte so manche Schmerzen im linken Unterkieferbereich auf die Zähne zurück, nachdem ich schon seit sehr jungen Jahren immer wieder Zahnprobleme hatte....

Vor ca. 2 Jahren bekam ich das erste Mal richtig arge Schmerzen, sodass ich kaum essen und trinken konnte. Ich fühlte mich auch allgemein ziemlich matschig. Es war damals Sommer. Nach 1-2 Wochen war alles wieder vorbei, allerdings hatte ich mittlerweile herausgefunden, dass es sich dabei um einen Speichelstein handeln könnte.

Ich war im Internet fündig geworden und dort wurden die Symptome genauso beschrieben, wie es sich bei  mir schon seit vielen, vielen Jahren zeigte. Natürlich konnte ich auch Möglichkeiten herausfinden, wie man diesen Speichelstein herausholen kann und die Aussicht war mir damals ziemlich unbehaglich. Also stellte ich selbst verschiedene Überlegungen an, wie ich dem Stein an den Lein rücken könnte und zwar mit der Absicht, dass er sich eines Tages auflösen würde. Ich gab mir Zeit.

(Zur Info: Ein Speichelstein kann sich im Speichelkanal, bzw. in den Zungenspeicheldrüsen bilden  und, je nach Größe kann er den Speichelkanal verstopfen. Diese Verstopfung wieder kann  zu einer sehr schmerzhaften Speicheldrüsenentzündung führen. Das war bei mir vor zwei Jahren ganz offensichtlich der Fall.)

Mein Verdacht bestätigte sich im letzten Jahr aufgrund einer Zahnsanierung und CT-Bildern, wo der Speichelstein ganz deutlich lokalisiert und im Befund genannt wurde.
Ich war zu der Zeit schmerzfrei und nach wie vor der Meinung, dass er eines Tages ganz weg sein würde. (manchmal war er auch nicht zu spüren)

Jetzt, Anfang Juli zeigte er ganz massiv, dass er überhaupt nicht weg war und wurde wieder akut, nämlich noch viel akuter, als vor 2 Jahren.  Ich hatte sehr starke Schmerzen und blieb einen Tag sogar im Bett liegen, weil ich mich einfach nicht bewegen konnte.
Der Schmerz ist ähnlich, wie wenn hunderte von Nadelstichen ständig auf einen einstechen und das noch im Unterkiefer unter der Zunge. Wenn ich etwas gegessen habe, dann schwoll die Speicheldrüse so an, dass ich jeden Bissen bis ins Hirn spürte und beispielsweise am 7. Juli schon mehrfach den Tränen nah war, sodass mich meine Tochter * am Nachmittag in ein Krankenhaus brachte

(*Ich muss dazu sagen, ich hatte schon sehr oft in meinem Leben Schmerzen, aber bei manchen Schmerzen, da werde ich zum Kind und handlungsunfähig. Dieser Speichelsteinschmerz ist so ein Schmerz.)

Nachdem nur 1,2 % der Bevölkerung unter Speichelsteinen leiden, ist dieses Themengebiet etwas sehr Spezielles, dem sich wie überall nicht jeder Arzt widmet. (was auch kein Vorwurf sein soll)

Behandlungsmethode lt. Krankenhaus:
Antibiotika (ich nehme allerdings keine Antibiotika mehr)
Magenschoner
Schmerzmittel

Nach Abklingen der Entzündung wäre eine Operation von außen möglich, Narbe 2 cm unter dem Unterkiefer, sowie Entfernung der Speicheldrüse. Von der Mundhöhle wäre der Eingriff nicht möglich, da ein Schnitt zu stark bluten würde.... (soweit die Fakten)

Die beherzte Krankenschwester gab mir ein Schmerzmittel, das es ermöglichte, dass ich endlich wieder etwas essen konnte.

Nachdem ich mich für meinen Körper selbst verantwortlich sehe, war diese Möglichkeit nach meinem bisherigen Wissensstand und Recherchen keine Option für mich und schon gar nicht, würde ich mir die Speicheldrüse entfernen lassen. Das Argument "chronisch" lasse ich auch nicht gelten. (siehe meine Genesungsgeschichte)


Da ich selbst davon überzeugt bin, dass hinter jedem Leiden ein Konflikt oder Trauma steckt und ich in meinem Fall nicht weitergekommen bin, suchte ich nach einer Antwort bei der Germanischen Medizin, um den Konflikt zu finden. Die Antwort brachte mich dann ein ganzes Stück weiter und mit der Zeit wurde mir auch klar, wann und wo das Trauma/der Konflikt vermutlich statt gefunden hat. Und erst am vergangenen Wochenende, wo ich dann noch zusätzlich starke Halsschmerzen bekam, die mich an einen Krankenhausaufenthalt im Jahr 1974 erinnerten, wurde mir klar, wo der Konflikt steckte und dass ich mit meiner ersten Vermutung schon richtig gelegen war.

So sammelte ich meine ganz Kraft und arbeitete an mir genauso, wie ich es oft mit Klienten mache, ich nahm mit dem Kind von damals Kontakt auf und nährte es solange wie es nachgenährt werden musste, um den Schmerz von damals zu "relativieren". Ich bediente mich ebenso meiner Aura Soma Pomander, von denen ich mich im letzten Jahr immer mehr von ihrer hohen energetischen Wirkkraft überzeugen konnte.

Die letzten Tage schonte ich mich. Meine Erkältung wurde zwar relativ rasch besser, aber ich hatte wenig Kraft, weil ich ja nichts essen konnte. Müsli zum Frühstück, aber kaum eine richtige Mahlzeit zum Abendessen.

Mein Körper hatte sofort ein Notprogramm eingeschaltet. Denn ich hatte auch kaum Hunger. Es war viel mehr  mein Kopf, der am Ende des Tages der Meinung war
"Du musst doch etwas essen"
Ich unterstützte meinen Körper unter anderem mit Mineralien.

Durch die Erkältung schien meine Speicheldrüse schmerzfreier geworden, aber seit gestern (Mittwoch) begannen die Schmerzen wieder und heute, Donnerstag konnte ich nicht einmal mein Frühstück essen, so stark waren die Schmerzen. Als ich Mittags einen kleinen Snack einnahm, musste ich fast eine Verabredung absagen, da die Schmerzen fast nicht auszuhalten waren. Mit Topfen beruhigte ich meinen Speichelgang etwas, der nun fast so groß wie eine Kirsche unter meiner Zunge angeschwollen war. Die Schmerzen beruhigten sich und ich nahm zu meiner Freundin eine Flasche Rosmarinwasser mit, das ich trank.

So  verbrachte ich dann doch ein paar nette Plauderstunden im Garten meiner Freundin, bis ich spürte, dass sich Flüssigkeit in meinem Mund verteilte, d.h. ich hatte sofort bemerkt, dass diese Entzündung aufgegangen sein musste. Mein Speichelkanal fühlte sich merklich entspannter an.
Meine Freundin bot mir ihren Badezimmerspiegel an und dort tupfte ich zunächst Flüssigkeit aus dem Loch, dass ich im Speichelkanal entdeckte. Ich war selbst komplett überrascht, was soeben passiert war!  
Dann begann ich daran zu saugen und mit der Zeit, zeigte sich die Spitze des Steins. Nach einer Weile musste ich feststellen, dass er steckte und sich so nicht rausholen lassen würde.

Ich war aufgeregt. Was war geschehen? War das die Chance, mich nun selbst von dem Stein zu befreien? Ganz ohne Schmerzen?  Ich war aufgeregt und traute meinen Augen kaum, was sich da soeben abspielte. Nachdem ich den geschwollenen Speichelgang nicht zwischen meinen Fingern nehmen konnte, bat ich meine Freundin um zwei kleine Löffel und drückte mit den Löffelstielen den Speichelkanal von beiden Seiten zusammen und ...... ohne Schmerzen fiel er auf einmal raus. Der Speichelstein !

Ich war fassungslos und konnte es gar nicht recht realisieren. Meine Freundin, mit der ich zuvor auch drüber gesprochen hatte, umarmte mich (sie war selbst total perplex, was sich soeben vor ihren Augen abgespielt hat) und ich war einfach nur glücklich.

Ich fühlte mich nur noch befreit. Man muss sich vorstellen, etwas was vor 42 Jahren seinen Anfang nahm, konnte heute endlich gelöst werden.  Hunderte von Nadelstichen, die ich erlitten hatte, ohne zu wissen, woher sie kamen, fanden heute ihr Ende.

Ich wurde heute auf wundersame Weise von etwas befreit, was mich fast mein ganzes Leben begleitet hat! Ist das nicht unfassbar? Nach unseren üblichen herkömmlichen Gedankenmustern ist es, wenn du dich für das Unmögliche öffnest, nur eine normale Folgeerscheinung.

Ich bin frei ! Ich bin glücklich und unglaublich dankbar !
Dankbar, als allererstes, dass ich nicht aufgegeben habe und meinen Weg gewählt habe und dankbar für so manche Hinweise, woher sie auch kamen, die mich zu diesem Ergebnis geführt haben.

Die Schwellung der Drüse ging rasch zurück, die Schwellung des Speichelkanals ist dabei zu heilen. Ich habe ja nun ein Loch (das kaum geblutet hat) im Speichelkanal, das jetzt einmal fein heilen darf. So viele Jahre ist dieser doch auch sehr scharfkantige Stein da drinnen gesteckt.

Es ist nun schon der 22. Juli, 0:20, vor 9 Stunden hatte ich noch irre Schmerzen, vor 6 Stunden öffnete sich der Speichelkanal und nun sitze ich da und bin nur noch dankbar und freue mich auf das wundervolle Leben, das nun vor mir liegt.
Der 21. Juli wird in mehrerlei Hinsicht für mich in die Geschichte eingehen. Es war ein genialer Tag!

Ich wusste es schon im letzten Jahr  - das 50. Lebensjahr wird das Beste und dies ist auch mein 50. Blog !

Meine Geschichte soll euch wieder einmal zeigen, dass niemand anderer für eure Gesundheit zuständig ist, außer ihr und eure Selbstverantwortung, eure eigenen Entscheidungen zu tragen und vor allem unter dem Aspekt:

ICH = Körper - Geist - Seele  ---->  Du bist, was du denkst.

Was immer dich quält - Du hast allseits die Macht, glücklich zu sein.


Von Herz zu Herz


Update: 22.7. Vormittag - Das Loch ist kaum mehr sichtbar :-)


P.S.: Diese Geschichte soll nicht dafür stehen, nicht zum Arzt zu gehen und sich keine Meinung einzuholen. Es soll lediglich aufzeigen, dass es immer mehrere Wege zum Ziel gibt. Deshalb - hole dir überall Informationen ein, wo du sie kriegen kannst, überprüfe diese und entscheide dann, welcher Weg der richtige für dich ist.




 (c) Erika Klann

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