Freitag, 30. Dezember 2016

🎄...zwischen den Feiertagen....🎇🎆


Vor kaum einer Woche war Weihnachten. Es erscheint mir, als läge es schon viel länger zurück. Viel mehr befinde ich mich schon in der Zielgerade ins nächste Jahr.

Wie hast du die Feiertage verbracht? Ruhig und besinnlich, allein oder in Gesellschaft?

Ich hoffe sehr, dass du schöne Tage verbracht hast.

Bei uns gab es einige Turbulenzen und nichts war wie man es sich vielleicht vorstellen würde und dennoch, war alles friedlicher und harmonischer als so viele Weihnachten zuvor.

Turbulenzen insofern, als dass der Hauptstrom im Haus meiner Eltern zur Hälfte ausgefallen war und mir dies mein Vater beim Essen erzählte. Nachdem ich in dieser Hinsicht zum Glück schon meine Erfahrung gemacht habe, konnte ich entsprechend reagieren und den Störungsnotdienst des Stromnetzbetreibers verständigen. Als bald war ein Techniker vor Ort. Alles zwischen Essen und Bescherung.  Aber so ist das Leben nun mal. Glücklicherweise konnte das Problem nach einigen Technikereinsätzen in den darauffolgenden Tagen nun zur Gänze behoben werden. Ja, das war die Herausforderung dieses Weihnachtsfestes und dennoch, wie schon erwähnt, war alles entspannter und harmonischer als jemals zuvor.

Unser Weihnachten war genauso wie ich das vergangene Jahr wahr genommen habe:

- turbulent und herausfordernd
- lösend und verbindend
- oft neu und doch vertraut
- manchmal sorgenvoll und dennoch stärkend

Unterm Strich, und darum geht es aus meiner Sicht, war es ein sehr gutes Jahr, das vieles aufgedeckt und damit neue Chancen eröffnet hat.

So gut es ist, das Vergangene zu achten und wert zu schätzen, so gut und wichtig ist es gerade jetzt, sich darauf zu besinnen, was man sich im nächsten Jahr wünscht.

Die meisten Menschen wissen eher nur was sie nicht wollen, aber stellt man ihnen die Frage:
"Was wünscht du dir?" so ist dies gar nicht mehr soo  einfach zu beantworten.

So frage ich dich heute
  • Wofür bist du dankbar?
  • Was wünscht du dir im neuen Jahr?
  • Was hat dich bisher glücklich gemacht?
  • Wo braucht es noch Veränderungen?

Wenn du erst DEINE Antworten gefunden hast, die tief aus deinem Herzen 

kommen, dann zeigt sich der Weg fast wie von selbst. Schritt für Schritt in genau der Zeit, die für dich nötig ist. Wenn du das Gefühl hast, dass du in einer Sackgasse bist oder das Gefühl hast, dich im Kreis zu drehen, dann ändere einfach deine Perspektive und betrachte die Dinge neu.

Nach einem ereignisreichen, wundervollen Jahr 2016 freue ich mich nun schon auf das Jahr 2017. Meine Visionen für dieses Jahr stehen schon in den Startlöchern. 💪💝😃🌞

Nun wünsche ich dir und mir und allen Wesen auf dieser Erde 🌎🌏🌍einen wundervollen, glücklichen Jahresausklang und einen bezaubernden Start ins Neue Jahr ! 🎆🎇🎉



Wunder geschehen, wenn DU ihnen den Raum dafür gibst !
(Für mich war eines meiner größten Wunder 2016  meine Geschichte vom Speichelstein)


Von 💖 zu 💖



























(c) Erika Klann

Freitag, 23. Dezember 2016

Das Fest kurz vor dem Fest - oder der 90igste Geburtstag

Vom Gefühl her war es gestern, dass ich den Blog über die beginnende Adventszeit geschrieben habe und schon steht das Weihnachtsfest unmittelbar bevor.

Ich hoffe, du hattest nicht all zuviel Stress und konntest diese Adventzeit genießen. Hast es doch das eine oder andere Mal geschafft, dich aus dem Trubel, der in diesen Tagen oft steckt, immer wieder raus zuhalten.

Ich ließ alles auf mich zukommen und habe nun  etwas Selbstgebackenes, einen Baum und alle wichtigen Besorgungen erledigt. Es war eine gute Zeit und nun kann Weihnachten kommen und bald schon auch das Neue Jahr.

Kurz vor Weihnachten feiern wir in meiner Familie jedes Jahr einen Geburtstag und zwar den meines Vaters. Diesmal war es auch bei ihm ein besonderer Geburtstag, nämlich der NEUNZIGSTE. 🎇🎆🎉Wir haben diesen Tag  mit ihm im kleinsten Familienkreis bei Tee und Torte "gefeiert", eine größere Feier findet erst nach den Feiertagen statt.

Mein Vater ist nun also neunzig Jahre. Er wurde 1926 geboren, in einer Zeit, wo hauptsächlich Pferdekutschen unterwegs waren, wo eine Weltwirtschaftskrise herrschte und die Menschen kaum etwas zu essen hatten. Es war äußerst schwierig eine 5köpfige Familie zu ernähren. Selbst ein paar Groschen zum Kaufen von Mehl, waren nicht immer vorhanden. Er musste viele Jahre das Bett mit seiner Schwester teilen, erst als die Älteste der drei Kinder außer Haus ging, hatte er ein Bett für sich. Eine Zeit, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Auch technisch betrachtet gab es in diesen neunzig Jahren extrem viele Veränderungen. Als Kind wurde mein Vater noch ums Petroleum für die Lampe geschickt und Kühlschränke, Fernseher oder Waschmaschinen gab es nicht, geschweige den Handys oder Computer.

Ich weiß noch gut, als mein Vater so alt war, wie ich jetzt. Damals war gerade das Lied "auf einmal wird man fünzig..." ziemlich populär. Ich war zehn und fünfzig erschien mir uralt, obwohl mein Vater mit fünfzig wieder mit dem Skifahren begann.

Damals war die Welt zwischen uns beiden noch ziemlich in Ordnung. Wenn er böse auf  mich war, musste ich lächeln und er konnte auch nicht anders, als zu lächeln und somit war die dicke Luft meist wieder vorbei.😜 Aber spätestens als ich die Pubertät erreichte, entfremdeten wir beide uns mehr und mehr. Er erklärte mir immer, wie streng er aufgezogen wurde und wann er zuhause sein musste "Zum Gebetläuten um 19 Uhr" - ich höre es heute noch. 19 Uhr, ich war ein Teenager und wollte wie alle Teenager sicher nicht um 19 Uhr zuhause sein. Er hielt mich oft sehr  kurz, nicht zuletzt wurde ich auch mal dafür gehänselt.😥

Mein Vater und ich entfremdeten uns sogar so stark, dass wir einige Jahre überhaupt nicht  mit einander sprachen.😟 Ich kann es mir heute selbst gar nicht mehr vorstellen, aber bis auf ein "Guten Tag" oder "Auf Wiedersehen" war nicht viel - über Jahre! Man kann nicht sagen, dass er mich ständig prügelte, aber wenn ihm mal die Hand "auskam", dann hat es sich ausgezahlt und Hausarreste kamen teilweise ganz willkürlich. Aber ich war immer schon eine Revolutionärin, was unser Beisammensein nicht einfacher machte.😒

Erst als ich mit meinem späteren Ehemann unsere Wohnung renovierte, begannen mein Vater und ich uns langsam wieder anzunähern und ich lernte sehr viel von ihm. Nie werde ich vergessen, als wir das erste Mal gemeinsam tapeziert haben und er mir zeigte, wie es geht. Auch später habe ich viel von ihm gelernt. Beim Reifenwechseln sind wir ein toll eingespieltes Team. 💪😃

Er war mir nach der Scheidung vom Vater meiner Kinder eine wirklich große Stütze. Die psychische Erkrankung  meiner Mutter hat uns zusammengeschweißt und bald wurde ich in dieser Hinsicht seine Stütze. Ich verdanke ihm viel, als allererstes mein Leben, aber auch viele Fertigkeiten.

Natürlich hat er als "erster Mann in meinem (er)Leben" auch mein Männerbild geprägt. Nicht unbedingt zum Vorteil, denn Gefühle zeigte er nicht - war mein erster Gedanke, als ich über diesen Blog nachdachte - aber nein, das stimmt so nicht, den Wut und Zorn zeigte er schon, nur sensibel oder liebevolle Gefühle verbarg er gut. Ich glaube, diese Generation hat das auch gar nicht gelernt. Meine Tanten, seine Schwestern, waren auch nicht viel anders. Noch heute wird mein Papa verlegen, wenn ich ihn umarme.😅 Von selbst würde er das wohl nicht tun.

Auch, wenn er es eher nicht zum Ausdruck bringt, so weiß ich heute, ohne große Worte, dass ich ihm sehr wichtig bin und er froh ist, dass ich da bin, wenn es nötig ist.💜

Ich bin unendlich stolz auf ihn, weil er nie aufgibt, weil er noch immer rund 12 Kilometer mit dem Fahrrad fährt, er noch immer das eine oder andere Mal als Sportschütze den 1. Platz schafft, er sich auch für alternative Heilmethoden öffnet, und sich und meine Mutter versorgt.
Wir waren nicht reich, aber er hat dafür gesorgt, dass wir das hatten, was wir brauchten. Meinen Halbbruder aus erster Ehe hat er alle 2 Wochen zu uns geholt, dabei haben wir meist etwas unternommen und abends haben wir ihn wieder knapp 30 km nachhause gebracht.
Er hat uns sogar im Winter einen großen Schneehaufen gemacht, damit wir mit den Skiern oder der Rodel runterrutschen konnten. Wenns auch nur ein paar Meter waren, aber für uns war es ein Riesenspaß.

Er tat und tut immer alles, was ihm möglich ist und so betrachtet, wird er für mich immer ein großes Vorbild sein.

Morgen am heiligen Abend wird er mich wieder ungeduldig anrufen und fragen: "wann können wir denn kommen?" Nun ja, er hat ja um diese Zeit nichts weiter zu tun und wie wir alle wissen "Das Warten auf das Christkind kann sich ganz schön in die Länge ziehen...." 😉😉

Heuer zum Fest der Liebe, will ich mich in Demut und Dankbarkeit üben:
  • Demut vor seinen neunzig Jahren und  all seinem Erlebten und Geschafften. 
  • Dankbarkeit für unsere gemeinsamen fünfzig Jahre, von denen trotz so vielen Differenzen und Querellen in der Vergangenheit, dennoch unterm Strich das Gute überwiegt.


Ich ziehe meinen Hut und wünsche ihm noch viele gute Jahre.

Wenn du mit deinen Eltern schwierige Zeiten erlebt hast, so denke doch mal daran, welche Fähigkeiten und Ressourcen du durch sie entwickelt hast. Selbst der grausamste Elternteil kann uns die Chance geben, etwas ganz Außergewöhnliches in uns zu entwickeln und wenn es nur ist, etwas anders, bewusster zu machen. Sein Herz zu öffnen und seinen Kindern Liebe spüren zu lassen.

Mach dich gerade jetzt auf  deine persönliche Schatzsuche, um vielleicht im neuen Jahr viel leichter beginnen zu können. Leichter und unbelasteter, weg von Zorn und Hass, hin zum Verzeihen und zur Liebe. 💓

Von 💖 zu 💖






(c) Erika Klann

Freitag, 16. Dezember 2016

Vom richtigen Maß


In unserer westlichen Welt gibt es ein Überangebot an fast allem. Es ist alles in ausreichendem Maß vorhanden. Durch das Internet wurde die Welt  "kleiner" und das Angebot größer.

Alles was du dazu brauchst, ist ein sich immer ausreichend füllendes Bankkonto oder jemanden, der dich sponsert. Erst, wenn keines von beiden vorhanden ist, erkennst du so den wahren Wert der Dinge. Du lernst Prioritäten zu setzen und eine neue Art der Wertschätzung.

Gleichzeitig verlieren wir mancherorts die Übersicht über die Dinge, die uns tatsächlich glücklich machen und uns näher zu unserem innersten Wesen bringen. Ja, wir lassen uns oft sogar von Äußerlichkeiten leiten und unser Leben bestimmen.

So frage ich, einfach mal so in die Welt hinaus...Was ist das richtige Maß?

Ist es besser viele Bücher einfach zu verschlingen, ohne über die eine oder andere Aussage darin nachzudenken oder nur ein paar ausgewählte Bücher ganz  bewusst zu lesen und daraus etwas für sich mitzunehmen?

Ist es gut, von einer Veranstaltung zur nächsten zu wandern, oder sich gezielt ein paar Dinge herauszupicken, die das Herz zum singen bringen?

Eine Reise nach der Nächsten, einfach um weg zu sein, oder kann eine ganz besondere Reise mit besonderen Eindrücken mehr in dir bewegen, als hastig besuchte Orte? Einfach um da gewesen zu sein?

Bringt es mehr Genuss, beispielsweise täglich Schoki/Torten/Kuchen/Wein/Kaffee etc. unbewusst und im Übermaß in sich hineinzustopfen, oder sorgt ein bewusst mit Freude und allen Sinnen gegessenes Stück Torte für mehr Glück?

Bringt es dir mehr Glücklichkeit, dich ständig zum "Shoppen" aufzumachen, mit dem Gefühl "zu wenig zu haben" oder bringt dir ein zufälliger Einkauf  einer besonderen Sache mehr dauerhafte Freude, weil du dir etwas Besonderes gegönnt  hast?

Oder, wie sieht es in partnerschaftlicher Hinsicht mit dem richtigen Maß aus? Ist es gut deinen Partner bei jeder Gelegenheit zu belauern und voller Eifersucht zu leben, oder macht es dich glücklicher, wenn du dir bewusst bist, dass er mit dir zusammen ist, weil er dich liebt und du für ihn so gut bist, wie du bist?

Ist ein Zuviel gut? Ist ein Zuwenig gut?

Als ich über diese Dinge nachdachte, zog ich den Vorhang meiner Dusche beiseite und ....Ohhhh  Schreck.... ich hatte mein Duschtuch in die Wäsche gegeben, aber noch kein Neues ins Bad gebracht. Der Weg zu meinem Schrank, in dem sich viele Duschtücher befinden, erschien mir in diesem Moment eher weit, jedoch, welch ein Glück, grad nur 3 Schritte entfernt ein "normales" Handtuch.
In diesem Moment, war dieses Handtuch mein ganzes Glück, selbst wenn es klein war, aber ich konnte meinen Körper damit abtrocknen, ohne, dass ich klitschnass das Bad verlassen musste. Ich war einfach nur froh und dankbar.

Das richtige Maß ist immer dort zu finden, wo wir richtige nachhaltige Freude, Glück und Genuss finden.

Ein Zuviel stresst uns auf Dauer und gleichzeitig lauert dahinter die Gefahr einer Sucht. Eine Sucht wieder macht uns unfrei, weil wir zumeist von dieser Sucht gesteuert sind. Allerdings  kannst du für dich bei Suchtverhalten herausfinden, welches Manko du in deinem Leben durch diese "Sucht" kompensierst und es lösen - natürlich nur, wenn DU  dazu bereit bist.

Als Kapitän deines Lebens hast du es in der Hand, wo DU das richtige Maß findest!

Von 💗 zu 💗



























(c) Erika Klann

Samstag, 10. Dezember 2016

Wenn ein neuer Tag beginnt


Ich sitze in meiner Küche beim Frühstückstisch🍵 und habe soeben mein Frühstück beendet. Heute habe ich keine Termine oder fixen Pläne, was bedeutet, dass mir der Tag zu 100 % zur Verfügung steht....ich denke daran, dass der Tag noch so neu ist, wie ein weißes Blatt Papier auf das ich die heutige Geschichte "schreiben" darf.

In diesem Moment blicke ich auf meinen Vorhang. Gestern habe ich mich nach langer Zeit wieder einer Stickerei zugewandt. Ich erinnere mich noch genau, als meine Leidenschaft fürs Sticken entbrannte. Es ist mehr als zwanzig Jahre her, als wir Familienurlaub in den Kärntner Bergen machten und unsere Unterkunft über und über mit Kreuzsticharbeiten "dekoriert" war. Vom Tischtuch, den Vorhängen, Lampenschirmen, Servietten...alles war von Hand bestickt. Ich war damals begeistert und konnte mich gar nicht satt sehen. Noch am Urlaubsort besorgte ich mir Stickvorlagen und sogar ein erstes kleines Tischtuch mit Zubehör. Mein erstes Werk! Ich habe es noch immer. In den folgenden Jahren habe ich sehr viel gestickt und hatte große Freude daran, aber irgendwann hatte ich ausgestickt, weil ich keine Verwendung für weitere Werke hatte.

Aber nun, beim Blick auf meinen Vorhang entfacht das Feuer der Stickleidenschaft neu:

"Ich werde mir einen Vorhang aus Leinen nähen und ihn mit alpenländischer Kreuzstickerei besticken"

Das ist genau das I-Tüpfelchen, das in meiner Landhausküche noch fehlt. Schnell entsteht das Bild des fertigen Vorhanges in meinem Kopf. Zwei Seitenteile und ein Querbehang wunderschön bestickt und an den Säumen mit Häkelbordüre verziert. Jeder Arbeitsschritt fügt sich wie ein Puzzle in meinen Gedanken zusammen.💝

Somit ist mein Handarbeitsprojekt für 2017 geboren und ich habe schon im Vorfeld eine Riesenfreude!! 😃

Sodann schweift mein Blick aus dem Fenster. Der Himmel ist tiefblau, keine Wolke ist zu sehen und die Vögelchen 🐦 tummeln sich in dem großen Strauch vor meinem Küchenfenster. Es müssen an die zwanzig, dreißig sein. Eine Nachbarin versorgt sie über die Wintermonate immer mit Vogelfutter und so tummeln sich die kleinen Wesen eifrig um das Vogelhäuschen. Amüsiert beobachte ich ihr lustiges Getue. 🌿

Vom offenen Wohnzimmerfenster dringt das Geräusch einer Kreissäge bis zu mir in die Küche. "Jemand schneidet offenbar Holz," so denke ich. Sofort entsteht in meinen Gedanken das Bild eines Waldes, eines Tannenwaldes und ich kann den Geruch von frisch geschnittenen Holz förmlich riechen. Wie sehr ich den Wald liebe. 🌲🌲🌲🌲🌲

Ich sitze noch immer da, das Blatt Papier des heutigen Tages war scheinbar noch immer leer, oder etwa doch nicht? Hatte ich mir nicht soeben einen wunderschönen Start in den Tag bereitet. Voller angenehmer und schöner Gedanken, die mir jetzt viele Stunden später noch immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern?

Nun am Ende des Tages ist das Blatt Papier fast voll, noch wenige Stunden und aus diesem Tag ist "gestern" geworden. Beenden werde ich ihn nach einem ausgedehnten Entspannungsbad vermutlich Socken strickend und mit Freude wieder etwas Tolles kreiert zu haben. 😊

Fülle bedeutet nicht immer nur materielle Fülle, sondern auch die Fülle, die aus deinem Herzen  kommt. Fülle, die in dir schlummert. Du kannst als Steuermann deines Lebens diese Fülle (er)leben oder ungenützt und ungesehen einfach brach liegen lassen.

Es ist immer und ausschließlich DEINE Wahl und deine Verantwortung, was du auf DEIN Blatt Papier schreibst. Ob du dein Leben aktiv lebst und genießt, oder dich einfach "nur" beschäftigst, dass der Tag vergeht.

Bewusstheit bedeutet auch ein MEHR vom Leben.🌸🌸🌸🌸

Von 💗 zu 💗



















(c) Erika Klann

Freitag, 2. Dezember 2016

Gehe ich weiter, oder kehre ich doch lieber um?

Der Winter klopft unweigerlich an die Tür, denn die Temperaturen sind nun auch hier gefallen. Dennoch treibt es mich immer wieder nach draußen.

So begab es sich, dass ich an einem sonnigen Tag  zu einer Runde mit meinen Stöcken aufbrach. Der Thermometer zeigte  +3 Grad an. Entsprechend hatte ich mich dick eingepackt.

Anfangs war mein Weg noch im Windschatten, aber nach einer Weile führte er übers freie Feld. Der Wind fegte erbarmungslos über die Felder und mir entgegen. .😥 Ich hatte Mühe vorwärts zu kommen und ich  hinterfragte für einen Moment, ob es echt Sinn machen würde weiter zu gehen. Aber ich setzte meinen Weg fort und überlegte meine weitere Route

Bald schon befand ich mich im Windschutz der Windschutzgürtel   🌳🌳🌳🌳🌳🌳und mein Weg war dadurch leicht und angenehm. Die Mittagssonne 🌞 spendete sogar Wärme, hier im Windschatten der Bäume.

Fortan konnte ich meinen Weg genießen und war froh, dass ich nicht umgekehrt war. 😃Gleichzeitig kam mir der Gedanke, dass es im Leben ebenso ist.

Immer wieder bläst uns am Weg durchs Leben der Wind kräftig ins Gesicht. Erschüttert uns oder lässt uns vielleicht zweifeln.

Es liegt jedoch an uns, ob wir uns Schutz und Hilfe suchen, oder ungeschützt allein gegen den Sturm ankämpfen. Ob wir das Leben von der heiteren, sonnigen 😊 Seite annehmen, oder uns der Schwere 😟 verschreiben.

Das Leben ist ALLES, aber es liegt an DIR wohin du deinen Fokus wendest.

„Glücklich sein ist unsere Natur“, habe ich schon vor einigen Posts geschrieben. 😊

Meine Glücklichkeit an jenem stürmischen Novembertag lag im Windschatten der Bäume, am Strahlen der Novembersonne und nicht zuletzt an meinem Willen, den Weg unbeirrt fortzusetzen.

Von 💗 zu 💗






(c) Erika Klann

Samstag, 26. November 2016

Advent, Advent.... huch, was muss ich noch alles erledigen..


Ich liege noch im Bett, als mich am 24. November der Radiosprecher aus der Morgensendung davon unterrichtet, dass in einem Monat Weihnachten ist.

Bislang habe ich weitgehend Weihnachtsdekoration, Weihnachtsmärkte samt Punsch und Glühwein, oder gar Weihnachtsbeleuchtung erfolgreich ignoriert......."erst wenn der Advent beginnt"...... doch nun, nachdem ich diese Nachricht gehört habe, befällt mich sekundenlang ein Hauch von Panik.
"Nur noch ein Monat?!! Dabei hatten wir grad noch den 24. Oktober!"

"Die Zeit vergeht schnell," denke ich noch immer leicht panisch, als könnte ich etwas versäumen.

Ich fasse mich sehr schnell wieder, denn was könnte ich versäumen??
Weihnachten selbst? Wohl kaum, denn ganz egal, wie ich mich entscheide, Weihnachten zu verbringen, es besteht Grund anzunehmen, dass der 24. Dezember auch heuer wieder ganz ohne mein Zutun kommen wird.

Also überlege ich, was ich will, was ich eigentlich brauche, und was ich denke, erfüllen zu müssen.

Vor einer Woche fragte mich eine Freundin beim Kaffee:
"Wirst du Weihnachtskekse backen?"

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, denn wenn ich welche backe, dann nur, wenn ich Spaß dran habe. Die Zeiten haben sich geändert. In früheren Zeiten, in denen man nicht das Angebot an Süßem in dem Maß hatte, wie heutzutage, war es schon etwas besonderes für die Feiertage zu backen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie unantastbar diese Kekse bis zu den Feiertagen waren. Ich mag sie allerdings schon lieber im Advent geniessen.
Es gab Jahre, in denen ich allerlei ausprobiert habe, aber dann den Großteil davon selbst essen "durfte", was wieder dazu führte, dass meine Kleidung "enger" wurde.

Also lasse ich mir diese Entscheidung offen. Es ist ausschließlich meine Wahl und ich muss niemandem entsprechen, außer mir.

Meine Freundin erzählte mir weiter, dass sie überlegt, keinen Weihnachtsbaum aufzustellen, trotzdem die Familie kommen wird. Letztlich sitzt sie dann die ganze Zeit danach allein vorm Baum.

Ich verstehe sie gut, denn auch bei mir ist der Platz für einen Weihnachtsbaum beschränkt.
Letztes Jahr kam ganz unverhofft ein Baum zu mir und so sehe ich auch heuer dem Projekt "Weihnachtsbaum" entspannt entgegen. Es wird sich zu gegebener Zeit ein Baum finden und ob er nun perfekt gewachsen ist, spielt in Wirklichkeit keine Rolle. Wir Menschen sind auch nicht perfekt gewachsen und wünschen uns von den anderen so geliebt zu werden, wie wir sind.

Was das Schenken anlangt, so werden mir zur richtigen Zeit die passenden Geschenke in die Hände fallen. Wichtig ist, dass das was man gibt, vom Herzen kommt und nicht von der Kreditkarte, oder aus purer Pflichterfüllung.

Ich werde die Adventzeit genießen und dem wohl dunkelsten Monat Dezember für mich mit Kerzenlicht und Lichterketten mehr Licht geben und mich meines eigenen Lichtes mehr erinnern. Der Trubel  kann wohl draußen statt finden, und ich entscheide, ob ich mich ihm anschließe und in welchem Ausmaß. Bestimmt werde ich mich von der weihnachtlichen Großstadt bezaubern lassen, um in der Stille der Natur wieder zur Einkehr zu gelangen.

Man bezeichnet Weihnachten gern als das "Fest der Liebe“.

Wenn du also mit der Liebe bei dir selbst beginnst und dir selbst die nötige Liebe zukommen lässt, drauf achtest, dass es DIR gut geht und dir Zeit für DICH nimmst, dann kannst du an andere genau diese Liebe weiter geben.

So wünsche ich uns allen einen besinnlichen Beginn in die vorweihnachtliche Zeit.

...es gibt nichts zu tun, außer das, wofür du DICH entscheidest.

Von Herz zu Herz

















(c) Erika Klann

Freitag, 11. November 2016

Ein besonderer Geburtstag


Schon im letzten Jahr habe ich in einem Blog über Geburtstage und Jubiläen einen besonderen Geburtstag für 2016 angekündigt. Meinen 50igsten Geburtstag!

Mit Freude habe ich diesem besonderen Geburtstag entgegen gefiebert.....
und ich hatte für Frauen, die in den letzten Monaten vor meinem Geburtstag eine besondere Rolle in meinem Leben spielten, eine Überraschung vorbereitet.

So wollte ich nicht nur mir eine besondere Freude machen, sondern auch andere an dieser Freude teilhaben lassen.

....."denn die Freude die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück"
  
Der Abend vor meinem Geburtstag war ein ganz wundervoller Abend.
Wir genossen
- ein wundervolles Essen in einem besonderen Lokal
- eine ganz besondere Fahrt durch Wien mit einem großartigen Blick über die Stadt
- beste Cocktails ins tollen Bars
und hatten dabei jede Menge Spaß und Freude.

Wir genossen die Leichtigkeit des Seins, den Augenblick und unser aller Beisammensein.

So gleitete ich sanft und genussvoll in meinen 50iger.

Glücklich über diesen perfekten Abend schlief ich in den frühen Morgenstunden ein und wurde am Nachmittag mit einer wundervollen, köstlichen Torte - grün mit rosa Herzen und Rosen - (made by my Viktoria) beschenkt und gefeiert.

Ich hatte mir einen ganz besonderen Abend, entgegen allen üblichen "Vorgaben" oder Vorstellungen geschenkt und ich wollte auch andere damit beschenken  und in diesem Schenken wurde ich so reich beschenkt und belohnt, dass ich es gar nicht in Worte ausdrücken vermag.
(Gedanken an diesen Abend zaubern mir immer ein Lächeln ins Gesicht)

Kaum eine Woche später beschenkte ich  mich gleich wieder und nahm spontan an einem Fortbildungsseminar für spirituell-systemische Aufstellungsarbeit teil, das unter folgendem Motto stand:
"Glücklich sein ist unsere Natur"

Genau das ist es. Das Glück findest du immer in dir und wie du dir manche Dinge erlaubst oder schenkst. Erlaubst du dir Fülle? Fülle nicht unbedingt nur in materieller Hinsicht, sondern ebenso Fülle in Form von Freude, Liebe, Gesundheit und Glücklich sein? Oder begrenzt du dich selbst mit Gedanken wie beispielsweise
- damit muss ich leben
- das ist nun mal so...


Jeder von uns hat seine Leiden erlebt und kein Leiden ist schlimmer, als das andere, denn jeder hat sein eigenes Empfinden. Die Frage ist, wie gehst du mit deinem Leiden um? Hältst du es fest, oder bist du bereit es los zu lassen. Ich habe mich entschlossen, meine "Leiden" zu würdigen, aber ganz entschieden hinter mir zu lassen. Vorwärts zu gehen....

Nun bin ich also 50 Jahre, befinde mich im 51igsten Lebensjahr, im 6. Jahrzehnt.
Ich fühle mich nicht wie 50. Wobei ich natürlich nicht weiß, wie man sich mit 50ig fühlen "sollte". Ich fühle mich zeitlos oder alterslos - grad so wie mit 30 oder gar 25ig, oder nein.... besser, ganzer, angekommen, glücklich und dankbar. Einfach ich, einfach Erika mit allem was ist.

Von Herz zu Herz







Freitag, 4. November 2016

Von Orchideen und vom Aufgeben


Ich liebe Orchideen! Vor allem, seit mir vor vielen Jahren eine Dame verraten hat, wie ich sie am besten und einfachsten pflege, bzw. gieße. Seit dem sprießen sie auch bei mir und bereiten mir große Freude.

Die eine oder andere Pflanze habe ich in  diversen Baumärkten bei den halbverdorrten Abverkaufspflanzen erstanden und ihnen die Chance gegeben, wieder zu erblühen.
Leider habe ich nicht genug Platz, um allen ein gutes Zuhause zu geben, sonst würde ich noch viel mehr von diesen halbverdorrten Pflänzchen mitnehmen.

Seit einigen Wochen erfreut mich eine 50 Cent-Orchidee mit ihren wunderschönen, dunkelroten Blüten. Sie hat fast ein Jahr Zeit gebraucht, aber das Warten hat sich gelohnt!

Nun schien eine meiner langjährigen Blumen total am Ende.

Nachdem sie noch im Sommer blühte, habe ich zunächst gar nicht realisiert, dass sie schon gar keine Blätter mehr hatte. Erst als sie verblüht war und der Stamm verdorrte, erkannte ich, dass sie schon ziemlich kaputt aussah.

Aber eben nur fast - denn sie hatte noch immer grüne Wurzeln. Diese Beobachtung veranlasste mich, sie nicht wegzuwerfen, sondern noch zu warten, und sie zu hegen und pflegen.

Nun dankt sie es mir ! Sie hat nun schon an zwei Stellen  Blätter bekommen, noch klein, aber sie zeigt, dass noch Leben in ihr ist und sie noch kann und will, wenn  man sie nur lässt.

So wie im Leben.... wie oft sind wir nahe dran, etwas aufzugeben, weil wir denken, es wird sowieso nicht mehr. Aber WER sagt das?

Entscheidend ist immer unser Denken und Fühlen und die Bereitschaft nicht aufzugeben, aber auch die Bereitschaft sich dem Gedanken zu öffnen, dass alles möglich ist.

Wenn jemand zu dir sagt: "Das wird nicht  mehr", dann vertraue dir selbst, deinem Gefühl, deinem Wunsch und deinem Wissen, dass nichts unmöglich ist. Denn genau dann, wird (angeblich) Unmögliches möglich, so wie diese Orchidee Blätter bekommen hat.


Von Herz zu Herz
















(c) Erika Klann

Freitag, 28. Oktober 2016

Der Kleiderschrank - oder was bin ich bereit los zu lassen

Mein Kleiderschrank ist ca. 3 Meter lang und knapp 2,50 Meter hoch. Socken, Strümpfe und Unterwäsche befinden sich in Kommoden..... grundsätzlich viel Gewand und dennoch oft nichts anzuziehen - ein bei Freuen weit verbreitetes Leiden, wie mir scheint ;-)

Immer wieder einmal beginne ich meine Kleidungsstücke auszumustern und trotzdem bleibt immer noch ein großer Teil von Nichtgetragenem im Schrank.

Für heuer hatte ich mir vorgenommen, diesmal rigoroser durch meinen Schrank zu fegen. Dabei wurde mir klar, dass es auch noch jede Menge von Strumpfhosen und Socken gibt, die ebenfalls längst nicht mehr getragen werden. Mein Leben ist heute ein ganz anderes, als beispielsweise Ende der Neuziger Jahre.  Damals stieg ich nach der Karenzzeit wieder ins Berufsleben ein. Ich kleidete mich damals hauptsächlich  mit Kostümen oder Hosenanzügen.

Heute benötige ich einen Bruchteil der Kleidung von damals. Viele Stücke gibt es auch gar nicht mehr, dennoch sind noch viele Dinge da, die seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten ungenutzt in meinen Laden ruhen.

Manche Menschen tun sich überaus leicht beim Ausmustern. Ich habe schon von Vorgaben gehört, wie "alles was ich X Jahre nicht angezogen habe, kommt weg." Manche Menschen tun aber gar nichts weg, ungeachtet, ob es noch passt oder nicht, ob man es trägt, oder nicht, ob sich die Lebensgewohnheiten geändert haben usw.

Warum trennt man sich manchmal so schwer von verschiedenen Kleidungsstücken?

Eine liebe Freundin erzählte mir, dass sie manche Kleidungsstücke mit besonderen Ereignissen assoziiert und sich deshalb nicht trennen kann/mag. Als Erinnerung an diese schöne Begebenheit.

Ich habe mir überlegt, was mich mit meiner Kleidung verbindet und was mich hindert, das eine oder andere Stück immer wieder in den Schrank zurück zu hängen, trotz dem ich es kaum mehr trage.

Teilweise verbinde ich manches sicher mit verschiedenen Lebensabschnitten.
Es gab eine Zeit, in der ich sehr viel genäht habe oder mir Pullover gestrickt habe. Diese selbst erzeugte Bekleidung gab ich nur sehr schwer weg. Selbst wenn ich sie nicht mehr angezogen habe, tat ich mir meistens verdammt schwer, sie endlich weiter zu geben.

So manchen Pullover habe ich immer wieder in den Schrank zurück gelegt, bis ich mich endlich lösen konnte.

Nachdem ich sehr lange allein erziehend war, und ich finanziell achtsamer sein musste, kaufte ich mir teurere Kleidung nur im Schlussverkauf. Das eine oder andere Marken-Shirt passt mir zwar heute nicht mehr, aber nachdem sie noch so schön sind, bringe ich es einfach nicht über mich, sie weg zugeben. So schiebe ich so manches hin und her. Nehme es raus, lege es wieder zurück...Für zuhause geht es schon....

Mir hat einmal eine Dame gesagt, sie würde sich ausschließlich Billigkleidung kaufen, dafür tauscht sie diese nach einer Saison aus. 
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit.

Ich persönlich denke mir manchmal "Na, vielleicht brauche ich es ja noch"
Was braucht man aber wirklich?

Horten nicht die meisten von uns viel zu viele Dinge, die man gar nicht mehr braucht?
Gleichzeitig stopfen wir immer wieder Neues nach?

Mit unseren Gedanken verhält es sich doch auch so. Wie oft halten wir an alten Überzeugungen fest? An alten Gewohnheiten und sind total verwirrt, wenn einmal etwas anders sein soll.

Wie oft sind wir Dinge gewöhnt und können uns gar nicht vorstellen, dass es auch anders geht?
"Ich habe diese oder jene Krankheit/Angewohnheit schon so lange............"
Vor allem, wer wäre man ohne diese Krankheit oder Angewohnheit, die einem aber tatsächlich gar nicht gut tut?

Wir horten und horten, den ganzen Gedankenmüll und packen immer noch etwas Neues dazu.
Aber warum? Um sich zu Be-SCHWEREN? Wäre es nicht besser, sich zu erleichtern, als zu be"schweren" Man be-SCHWERT SICH, anstatt immer wieder Luft zu machen.

Diese negativen Dinge/Gedanken weglassen und sich auf das Gute und Schöne besinnen. Auf die schönen Dinge, die sicher jeder von uns schon erlebt hat, anstatt immer auf den alten Geschichte herumzutanzen.

So habe ich in einer Lade bunte Strumpfhosen entdeckt - rot, rosa, orange, gelb, violett usw.
Ich habe Platz und werde sie für das eine oder andere Faschingsfest aufheben.
Sie be-schweren mich nicht, denn sie stammen aus einer wilden, lustigen Zeit meines Lebens.

Ansonsten bin ich diesmal rigoroser, bzw. habe das Projekt Kleiderschrank noch nicht abgeschlossen..

Einfach los lassen, sich frei machen, von allem, das nicht mehr dienlich ist.

Beginne mit deinen Schränken und Laden  bis hin zu deinen Gedanken.

Ich entschließe mich, Platz zu schaffen, Altes weg zu lassen, damit Neues einen guten Platz finden kann.

Wenn du dich auch dazu entschließt, dann wünsche ich dir gutes Gelingen und ganz viel Erfolg - je nachdem welches Ziel du vor Augen hast.


Von Herz zu Herz






(c) Erika Klann

Samstag, 22. Oktober 2016

Die Macht des Wortes

Die ersten Worte, die wir gehört haben, waren schon im Mutterleib die unserer Eltern. In der ersten Zeit unseres Lebens nahmen wir ihre Wahrheit als die unsere an.

Wie auch in der Tierwelt das Junge von seinen Eltern lernt, ist es natürlich bei uns Menschen ebenso. Die Worte unserer Eltern übernehmen wir als DIE Wahrheit, die uns mitunter unser ganzes Leben lang prägt und sehr oft massiven Einfluss auf unser Vorwärtskommen hat.

Dabei handelt es sich nicht immer um positive Ausdruckweisen:
"Du bist nicht klug genug" "Du kannst das nicht" "Du bist eine Enttäuschung" "Ich hätte mir von dir mehr erwartet"  "Aus dir wird einmal nichts werden" (nur um einige zu nennen) Soe bleiben unser ganzes Leben an uns haften und schränken uns ein, denn wenn man von klein an hört hat, dass man zu nichts nutze ist, wie kann man dann ein erfolgreiches und glückliches Leben führen?

Es gilt hier nicht Mutter oder Vater schlecht zu machen, sondern sich einfach bewusst zu machen, wie leicht wir von Programmen gesteuert werden. Meistens sind uns diese hemmenden Muster und Prägungen gar nicht bewusst und somit findet sich oft jahrzehntelang kein AUS-Weg.

Wir leben unser Leben und tragen die Schwere unserer Eltern in gewissem Sinne weiter.
Leben uns Eltern ein schweres Leben vor, so haben es die Kinder oft schwer ein wahrhaft leichtes, glückliches Leben zu führen.

Nun, wenn wir älter werden, begegnen uns immer neue Menschen mit neuen Prägungen, Erfahrungen und Wahrheiten. Lehrer, Freunde, Verwandte, Vorgesetzte, Partner, alle haben ihren eigenen Lebensweg und so kann eine normale Feststellung etwas ganz anderes auslösen, als sie eigentlich gemeint war.

Dazu fällt mir eine kurze Geschichte aus dem Leben ein:
Ein Paar heiratet. Nach der Trauung gratulieren zahlreiche Personen. Unter anderem gratuliert ein Gast aus dem Bekanntenkreis der Braut dem Bräutigam mit den Worten "Viel Glück".
Woraufhin der frischgebackene Ehemann total irritiert ist und diese Glückwünsche mit "Wie meinst du das?" hinterfragt....ja sogar noch auf der darauf folgenden Feier fragt er den Gast wieder, wie er dieses "Viel Glück" gemeint hat......
(Die Beiden blieben nicht sehr lange verheiratet)

In der heutigen Welt, sind wir tagtäglich mit Worten konfrontiert und haben stets die Wahl darauf zu reagieren.

Die Medien und Werbung haben einen sehr großen Einfluss, und nicht selten nehmen wir das gehörte als Wahrheit auf. So ist es möglich, Menschen Dinge zu vermitteln, die genauso wie es damals bei unseren Eltern war, gar nicht stimmen müssen.
Nur weiß die mediale Welt was sie tut und welche Absicht dahinter steht.

Kürzlich beim Ansehen einer Doku, die offenbar eine Unwahrheit, die seit Jahrzehnten die Welt "beherrscht" aufzeigte, wurde mir wieder einmal klar, wie sehr die Welt beeinflussbar ist. 

Das Wort STUDIE scheint ohnehin ein Zauberwort zu sein, dass Tür und Tor öffnet.

Achte einmal darauf, was es mit dir  macht, wenn du dir eine Werbeeinschaltung für Produkt X ansiehst und der Beisatz "in Studien wurde dies bestätigt" darin vorkommt.
Wenn es sogar Studien bestätigen, na dann muss es wohl.... oder?

Aber wer bezahlt diese Studien? In den meisten Fällen die, die das Produkt herstellen, weil sie ein Interesse daran haben, ihr Produkt möglichst gewinnbringend zu verkaufen.
Jemand, der keinen Nutzen davon hat, wird keine kostenintensive Studie betreiben - warum sollte er auch?

Mir wurde bewusst, wie mächtig Worte doch tatsächlich sind und sobald ein "sogenanntes Wissen" in aller Köpfe verankert ist, ist es schwer, dass sich diese jahrzehntelange Wahrheit wieder aus den Köpfen der Menschen verabschieden kann.

Irgendjemand hat uns gesagt, dass dies und jenes gut für uns ist und so machen wir das, ungeprüft, ob es einen ersichtlichen, langfristigen Beweis gibt. Erlaubt sich jemand das Gegenteil zu behaupten, so brauchen wir unbedingt Beweise für diese für uns neue und zunächst unglaubwürdige Behauptung. Wir stellen es in Frage, ungeprüft.

So ist es auch, wenn wir jahrelang glauben, dass wir dies oder jenes nicht können, weil die ersten Menschen in unserem Leben dies behauptet haben. Aber hatte dieser Mensch tatsächlich recht, wo war der Beweis?

Wir sind zumeist eher geneigt, jemandem zu glauben, dass wir dumm sind, als dass wir klug und wertvoll sind. Dieses positive Wissen, müssen wir uns oft erst in jahrelanger Selbsterfahrung selbst beweisen. Dumm zu sein, scheint vielen logischer, als klug oder wundervoll zu sein.

Wie wäre es, wenn wir anfangen aufzuwachen und die Dinge im Leben, die bisherigen Strukturen und Vorgaben zu hinterfragen und uns die Mühe machen, uns eine eigene Meinung zu bilden und zwar in vielerlei Hinsicht?

Wer bin ich ?
Wer sind die anderen?
Wer möchte ich sein?
Was möchte ich tun?
Wie wertvoll ist mein Leben?
Was wünsche ich mir vom Leben?
Wann entscheide ich aus meinem Herzen und wann entscheide ich mit der Masse?

Wann bin ich bereit aufzuwachen, um mein wahres Potential zu entfalten?
Traue ich mir das zu? Habe ich meine alten Fesseln in Form von Glaubensmustern abgelegt? Bin ich bereit neu - anders zu denken?
Habe ich Angst? Wovor?

Wenn ein Kind von klein an hört, dass es etwas nicht kann, dann wird es diese Fähigkeit nie weiterentwickeln, wird diese Sache vielleicht sogar aufgeben, obwohl es genau das wäre, was seine Seele zur Entfaltung bringt. Es wird ein Leben lang bedauern, dass es das nicht kann - bis
es von selbst anfängt zu fliegen.....

Auch, wenn das gesprochene Wort mächtig ist, überprüfe stets, wie es sich für dich wirklich anfühlt....und wenn du auf etwas ganz besonders "anspringst", quasi deine Knöpfe gedrückt wurden, dann sei dir gewiss, dass du nun die Chance hast, daran zu arbeiten und DICH zu befreien.

Vielleicht hast du Lust deine eigenen Studien zu betreiben. Für dich!


Von Herz zu Herz



(c) Erika Klann

Samstag, 15. Oktober 2016

Wie du mir, so ich dir.....und wer gewinnt?

Für alle, die meinen Blog noch nicht kennen:
Ursprünglich hatte ich ein Katzengeschwisterpaar Romeo und Belinda. Romeo ist allerdings seit März nicht mehr nachhause gekommen. Belinda schien damals ziemlich verloren und fraß auch sehr wenig bis kaum. Ich habe eine Weile überlegt, bis ich schließlich Kater Rambo im Juli zu uns nahm.....

Der Anfang war für Rambo ziemlich hart. Abgesehen davon, dass er plötzlich nach 3 Jahren in einem neuen Zuhause mit neuen Menschen war, so hatte er auch eine neue Partnerin bekommen. Er wäre durchaus nicht abgeneigt gewesen, jedoch hat Belinda ihn immer angefaucht, sobald er in ihre Nähe kam. Egal, ob beim Fressen oder beim Versuch die beiden beim Spielen einander näher zu bringen - sie war absolut nicht zugänglich für ihn. Sie kam teilweise nur zum Fressen nachhause, um sich danach gleich wieder aus dem Staub zu machen.

Langsam näherten sich die beiden dann doch an, weil beide einen gewissen Anspruch an mir hatten und so eines Abends links und rechts von mir lagen.....so kamen sie sich langsam immer näher. Mittlerweile begrüßen sie sich sogar, (wir Menschen würden es als Küsschen interpretieren) wenn einer der beiden vom Freigang nachhause kommt, beschnuppern sich immer öfters, oder schnuppern dort, wo der andere gerade noch war.

Es kam sogar schon vor, dass die beiden nebeneinander schliefen. Man nähert sich langsam, aber mit einem Gewissen Abstand an, wobei es jetzt eher so ist, dass Belinda bereit wäre, Rambo nun weniger.

Mein heutiges Erleben mit den Beiden ergab nun den Anstoß zu dieser Geschichte.
Rambo lag im Wohnzimmer auf "seinem" Platz und Belinda lag ebenfalls im Wohnzimmer, nur auf einem anderen Platz. Ich streichelte sie und setzte sie zu ihm. Sie beschnupperten sich wieder, wobei sie dabei die Offensivere war. Sie begann ihn sogar bei den Ohren zu waschen, was er aber so gar nicht mochte und begann zu knurren. Belinda ließ sich aber zunächst nicht beirren und machte weiter. Da begann Rambo so zu fauchen, dass Belinda zurück schreckte und ebenfalls zu fauchen begann. Dann sprang sie davon. Er, nun in Ruhe oder allein gelassen, begann den Platz wo sie gerade noch gesessen war, zu beschnuppern. Das macht er eigentlich immer.

So ist das nun zwischen den beiden. Zuerst wollte er und sie fauchte ihn wild an und nun würde sie wollen und er zeigt nur wenig Interesse, gerade so, als wäre er beleidigt und frei nach dem Motto "wie du mir, so ich dir."

Sind wir Menschen nicht ebenso? Wenn uns jemand verletzt, bzw. nicht so ist, wie wir es uns vorstellen, sinnen wir nach Rache?
Aber welchen Gewinn erzielen wir durch Rache? Ist sie wirklich süß? Tut uns diese Rache wirklich gut? Vor allem, wo lag der Ursprung und was ist das Ziel?

Wenn ich meine Katzen heute beobachte, so gehen sie sich strikt aus dem Weg. Kommt er, so geht sie, kommt sie, so verzieht er sich. Gleichzeitig behalten sie sich im Auge. Vorhin ist sie unter eine Vitrine geklettert, worauf er ganz aufmerksam wurde und ihr dabei zusah. Dann kletterte sie wieder hervor und begann sich zu putzen, er beobachtete sie vom Vorraum, kam wieder herein, ging an ihr vorbei, würdigte sie keines Blickes. Sie stellte ihre Putztätigkeit ein, blickte zu Boden, er kam zu mir, schnurrte und sah von der Seite zu ihr, aber nur ganz kurz, damit sie es ja nicht merkt? Nebenbei blickte sie kurz zu ihm herüber.  Ich setzte ihn auf den Boden, vor sie, er wandte sich ab, ohne sie anzusehen und verließ den Raum, um dann wieder herein zukommen, sich auf die Bank zu setzen und sich zu putzen. Er würdigte sie mit keinem Blick. Sie saß noch immer am Boden und sah ihm zu, dann dreht sie sich weg. Ich nahm sie und setzte sie zu ihm. Sie beschnupperten sich und siehe da, er begann sie auch zu putzen, aber ihr schien das nicht geheuer und sie setzte sich wieder auf den Boden, während er sich ungerührt weiter putzte.

Wer ist der Gewinner? Er oder sie? Oder keiner?

Ist es bei uns Menschen nicht auch so? Jemand ist zu uns böse und wir wollen es ihm vergelten - Auge um Auge....

Aber wo ist der Sinn? Ist es nicht oft so, dass wir aus Enttäuschung zurück böse sind? Aber warum? Um wahr genommen oder gesehen zu werden? Oder gar um geliebt zu werden?
Aber können wir tatsächlich jemanden lieben, der böse zu uns ist, der nach Rache sinnt? Ist das Liebe?

Gerade in Liebesbeziehungen scheint dieses Auge-um-Auge-Prinzip immer wieder aktuell zu sein. Dabei bemerkt man gar nicht, wie viel man in Wahrheit zerstört und welche Kerben man damit schlägt. Man bedenkt nicht, dass Kerben nur sehr schwer wieder heilen und da braucht es schon sehr viel Größe darüber zu stehen und zu verzeihen.

Aber lohnt sich dieses grausige Spiel tatsächlich?

Wie wäre es, einfach mal anzuhalten und in den Frieden über zu gehen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nur wenn du Frieden und Liebe säst, kannst du Liebe und Frieden ernten, wenn du Hass, Rache oder anderes Negatives säst, wird es nur schwer möglich sein, Liebe und Frieden zu ernten.

Wie wäre es, wenn wir uns bewusst machen, dass wir wohl zu allerlei Negativem fähig sind, aber uns fortan nur auf das Positive besinnen? Wenn wir Frieden, Miteinander, Zusammenhalt, Freude, Freundschaft, Glück und Liebe soviel Raum geben, dass für negative Energien gar kein Platz mehr ist?

Es ist leicht auf andere zu zeigen, beginnen kann letztlich jeder nur für sich.

Und nein, ich schließe mich  natürlich nicht aus. "Nobody ist perfect", denn wir sind alle Schüler auf der Bühne des Lebens, jeder auf seinem eigenen Weg.

Aber ich bin mir sicher, dass es sich lohnt, einfach mal darüber nachzudenken.

Von Herz zu Herz







































(c) Erika Klann



Freitag, 7. Oktober 2016

Sport und Genuss - geht das ?

Am letzten Sonntag im September umrundete ich mit einer Freundin den österreichischen Teil des Neusiedler Sees. Dabei handelt es sich um mehr als 80 km, die zu absolvieren sind.
Ich bin wohl oft mit dem Rad unterwegs und kenne auch Teile dieses Radweges, aber die ganze Strecke bin ich vorher noch  nicht gefahren.

Nachdem aber zu diesem Zeitpunkt die Fahrradfähre nur am kürzesten Stück regelmäßig in Betrieb war und alle anderen Möglichkeiten uns zu sehr eingeschränkt hätten, wollten wir es wagen und starteten schon am Vormittag mit unserer Reise.

Grundsätzlich wollten wir unsere Fahrt gemütlich angehen, bemerkten jedoch beide, dass wir ziemlich schnell fuhren. Beide waren wir der Meinung, dass wir uns viel mehr Zeit lassen könnten und uns nichts drängen würde. "Viel mehr die Gegend genießen"
Anfangs fuhren wir dann etwas langsamer, merkten aber bald, dass wir unser Tempo schon wieder erhöht hatten.

Wie auch immer, wir haben es geschafft und es war eine wunderbare Erfahrung.

Ich mag die Gegend sehr und schon nach nicht ganz einer Woche zog es mich wieder zum See. Diesmal ohne Begleitung und ohne fester Vorstellung, welchen Teil  ich befahren würde. Ich wollte einfach nur ein Stück fahren und dazwischen den See und die Landschaft genießen.

Noch während der Autofahrt hatte ich keine Ahnung, an welchem Ende des Sees ich nun fahren würde und ließ mich einfach treiben. Ich entschied dann spontan, mit dem Auto nicht viel weiter zu fahren, als nötig, und parkte mich, mit meinem Fahrrad am Wagen, beim nächstgelegenen Seebad ein.

Von dort startete ich dann zunächst Richtung Radweg und machte mich in eine Richtung auf. Gemütlich wollte ich die Umgebung erkunden. Trotzdem ich es nicht eilig hatte, passierte ich Ortschaft um Ortschaft und schon war ich bei dem Strandbad gelandet, in dem ich meistens meine Sommer verbringe.

Dort nahm ich auf dem Steg Platz, verzehrte einen Teil meiner Jause und betrachtete die Umgebung. Es waren relativ viele Menschen dort, ja sogar welche mit ihren Liegebetten und üblichen Sommerausstattungen. Einige erkannte ich vom Sommer. Der Betrieb war jedoch schon eingeschränkt. In den letzten beiden Wochen war auch das bisherige Seerestaurant, welches neu gebaut werden soll, abgetragen worden. Ja, so schnell verändern sich die Dinge.

Ich legte mich eine Weile auf den Holzsteg und tankte die Sonne.

Nach einer knappen Stunde machte ich mich wieder auf den Rückweg. Kurz überlegte ich , ob ich noch weiter fahren soll, entschied mich aber dagegen.
Gemütlich, langsam, mit allen Sinnen machte ich mich auf die Reise.

Es war wirklich eine genussvolle Fahrt. Da der Weg immer wieder durch die Weingärten führte, lag der Geruch von gegärten Weintrauben in der Luft.
Die meisten Weintrauben waren schon geerntet, oder man war gerade fleißig mit der Weinlese beschäftigt. Ja, Herbst, Erntezeit. Eine wundervolle Stimmung.

Glücklich und zufrieden erreichte ich meinen Ausgangspunkt und suchte dort im Strandbad nach einer freien Bank, die ich auch bald fand. Dort war es sogar wärmer und windstiller, als auf der anderen Seeseite.

Nicht nur Erwachsene nahmen ein Bad an diesem 1. Oktober, nein, sogar Kinder plantschten im Wasser, wie im Sommer. Interessiert schaute ich ihnen zu, verspeiste dabei den Rest meiner Jause und genoss den Weitblick über den See, die Ruhe, die herrliche Stimmung und die herbstlich, warmen Sonnenstrahlen.

Ich saß dort gut 1 1/2 Stunden, bevor ich mein Rad wieder auf mein Auto packte und die Heimreise antrat.

Ich hätte wohl noch länger mit dem Rad fahren können. Diesmal waren es in Summe ca. 34 km. Vierundreißig gemütliche Kilometer, ohne Anspruch, noch mehr tun oder leisten zu müssen.

Ich hatte dafür gesorgt, dass ich als Körper-Geist-Seele-Wesen alle Aspekte bestmöglich in Balance bringe.

Körper - die Bewegung
Geist - die vielen Eindrücke und Inspirationen
Seele - auf  meine innere Stimme hören, nichts zu müssen.

Wie oft übersehen wir unsere Grenzen? Das geht noch und das geht auch noch und naja, das geht schon auch noch... ist es nicht so?
Ich konnte die Herausforderung der  mehr als 80 km gut meistern und werde sie sicher einmal wieder fahren - einmal.
Der kurze Teilbereich war für mich gerade die richtige Mischung zwischen Sport und Müßiggang.

Ich wünsche dir viel Genuss bei all den Dingen, die du machst.

Von Herz zu Herz

















(c) Erika Klann