Freitag, 20. Januar 2017

Den Ahnen auf der Spur - wer bin ich, woher komme ich? šŸ‘¶šŸ‘¦šŸ‘§šŸ‘±šŸ‘©šŸ‘ØšŸ‘“šŸ‘µšŸ‘„

Schon vor vielen Jahren habe ich mich durch Zufall mit Ahnenforschung beschƤftigt. Damals war ich in einem internationalen Konzern tƤtig und stieƟ bei einer EDV-Schulung auf einen Mitarbeiter der ebenfalls Klann hieƟ und am anderen Ende der Welt lebte. Ich nahm kurzerhand Kontakt auf und erfuhr von ihm, dass er Ahnenforschung betrieben hatte und seine Vorfahren aus Deutschland stammen. Dies bewog mich, mich damals ebenfalls auf die Spurensuche zu begeben. Es war sehr spannend, aber irgendwann ging es nicht mehr weiter und nachdem ich mir den Namen "nur" erheiratet hatte, die richtigen Nachfahren kein Interesse hatten und meine Kinder noch zu klein waren, stellte ich meine Nachforschungen ein.

Meine eigenen Wurzeln haben mich natĆ¼rlich auch immer wieder interessiert. VƤterlicherseits wusste ich ein paar Dinge, ging diesen Spuren aber niemals nach. Vor einigen Jahren fragte ich meine Tante nach Unterlagen von meinen GroƟeltern mĆ¼tterlicherseits und sie schickte mir Kopien der Dokumente, die sich in ihrem Besitz befanden. Allerdings befand ich mich damals in einer turbulenten Lebensphase, sodass ich keine Nachforschungen anstellte.

In letzter Zeit beschƤftigt mich aber wieder verstƤrkt meine GroƟmutter mĆ¼tterlicherseits und irgendwie spĆ¼re ich ebenso immer wieder einen groƟen Zug in das Land ihrer Geburt. Meine GroƟmutter war Jahrgang 1908 und ist schon vor fast 30ig Jahren verstorben. Sie kam in den 1920iger Jahren mit ihrer Familie von Deutschland nach Ɩsterreich, da eine Weltwirtschaftskrise herrschte und die Arbeit knapp war. Einige Jahre spƤter kehrte ein Teil der Familie wieder nach Deutschland zurĆ¼ck. Meine GroƟmutter und ihre Schwester blieben der Liebe wegen in Ɩsterreich. Meine Oma hatte sich in meinen spƤterer Opa verliebt, geheiratet und drei Kinder geboren. Soweit mein Informationsstand.

NatĆ¼rlich weiƟ ich auch, in welcher Stadt sie geboren ist und vermutlich spƤter bis zur Ausreise gelebt hat, aber ich will auch wissen, wer meine UrgroƟeltern waren und woher sie kamen und vor allem, wo mein UrgroƟvater nach seiner RĆ¼ckkehr gelebt hat.

Ein paar neue Informationen habe ich schon in Erfahrung bringen kƶnnen und wenn ich mir im Internet Bilder des Geburtsortes oder des spƤteren Wohnortes  meiner GroƟmutter ansehe,  dann fĆ¼hle ich so ein eigenartiges GefĆ¼hl der Verbundenheit und eine Vertrautheit, die sicher nicht aus einer persƶnlichen Erfahrung meines jetzigen Lebens stammen kann. Ich war noch nie dort, aber wenn ich mehr Informationen gesammelt habe, dann werde ich vielleicht mit meiner Tochter hinfahren, denn auch sie verspĆ¼rt nach unseren GesprƤchen eine Verbundenheit zu unserer Ahnin.

Nachdem ich aber nicht nur Ahnen von  meiner Mutterseite habe, habe ich meinen Vater auch noch einmal eingehend befragt, und diesmal alles aufgeschrieben. Meine Tochter und ich haben dann einen Stammbaum meiner vƤterlichen Vorfahren aufgezeichnet. Ja, und ich habe auch eine Ahnin aus dem frĆ¼heren MƤhren, deren genaue Herkunft ich zu einem spƤteren Zeitpunkt ebenfalls erkunden mƶchte.

Meine UrgroƟmutter mĆ¼tterlicherseits hatte ungarische Wurzeln, mein UrgroƟvater vermutlich tschechische, meine Oma deutsche und meine  UrgroƟmutter vƤterlicherseits kam aus MƤhren. Der Rest meiner Ahnen scheint aus (Nieder)Ɩsterreich zu stammen. Spannend, vor allem meine Verbundenheit zu so manchen LƤndern und Gegenden.

Die Energie der Ahnen ist immer da, nicht zuletzt wirken traumatische Ereignisse bis zu sieben Generationen nach, sofern sie nicht geklƤrt wurden. Man weiƟ, dass Gene aufgrund von Schocks sich verƤndern. Alles Leben ist Energie. Also ist es wichtig, unsere Ahnen nicht nur zu ehren, sondern ihnen ebenso Raum geben, denn nur gesunde Wurzeln  kƶnnen einen Baum gut halten.

So verbinden Ahnen nicht nur ihre  Familie, sondern sie verbinden im Allgemeinen. 
So erzƤhlte ich bei einer Kaffeerunde zwei Frauen von  meiner Spurensuche und schon holte eine der beiden die Unterlagen ihrer Vorfahren hervor und eine spannende Zeitreise begann.
Die andere der beiden Frauen erzƤhlte mir, dass sie ebenfalls Vorfahren aus MƤhren hƤtte, worauf ich erwiderte: "Wer weiƟ, vielleicht sind wir ja verwandt."šŸ’•

Irgendwo sind wir alle miteinander verbunden und auf die eine oder andere Art und Weise verwandt.

WƤre das nicht ein Grund genug, unseren Mitmenschen mit viel mehr Freude und Liebe zu begegnen?
Uns bewusst werden, dass wir alle einer Quelle entspringen?

Was weiƟt du von deinen Ahnen? Von deinen Eltern, GroƟeltern, UrgroƟeltern, oder gar UrurgroƟeltern?  Ihre SchicksalsschlƤge kƶnnen nach wie vor Einfluss auf dein Leben nehmen. In Aufstellungen kann man diese Energien durch Verkƶrperung sichtbar machen. Wenn man es noch nicht erlebt hat, dann kann man sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie stark ihr Einfluss und ihre Energien tatsƤchlich sind und wie sehr sie auf Heilung warten.

Friede mit deinen Ahnen bringt Friede in dir.


Von šŸ’–zu šŸ’–








































(c) Erika Klann

Keine Kommentare:

Kommentar verƶffentlichen