Donnerstag, 29. Oktober 2015

auf der Suche nach Gottesbeweisen....

Ich bin nicht sonderlich gläubig aufgewachsen. Mein "Lebenslauf" ist in dieser Hinsicht wohl ähnlich wie bei vielen .... ich wurde römisch-katholisch getauft, bei uns gab es Weihnachten, den Nikolaus und Ostern, ich besuchte in der Schule den Religionsunterricht und war bei der Erstkommunion und Firmung. Als ich heiratete, wurde ich kirchlich getraut....
....meine Eltern waren keine "Kirchengeher" und als ich zur Vorbereitung für meine Erstkommunion regelmäßig die Sonntagsmesse besuchen musste, war dies eher ein Zwang und ich empfand es oft eher als langweilig, als dass ich damit etwas anfangen konnte. Erst später, als ich selber Mutter war, konnte ich gewissen Dingen des christlichen Glaubens etwas abgewinnen - aber ist das schon der Glaube?
Oder ist es etwas, das man aus Tradition einfach übernimmt, ohne zu hinterfragen, was zum "wahren" Glauben dazu gehört?
Ich habe mich als Kind schon gefragt - was ist Gott oder das Leben?
Wann fängt es an und was war bevor ich geboren war? Antworten fand ich damals nicht.
Auch nicht, als ich Anfang Zwanzig in einer tiefen Lebenskrise steckte - ich weiß noch, dass ich damals zum Himmel sah und mich fragte, "Gott, wo bist du?"  - "was ist Gott?" ... ich fand keine Antwort, auch nicht als ich mir ein Buch über "neue Gottesbeweise" kaufte....
Erst in späteren Zeiten wurde mir immer wieder spirituelle Literatur zugespült, die ich anfangs auch nur wie Geschichtsbücher las - aber nie als wahrhaftig nehmen konnte. Mir fehlten einfach Beweise, um so manches als Wahrhaftig annehmen zu können.
 
Irgendwann las ich ein Buch über Engel und besorgte mir Engelskarten. Ich wollte ausprobieren, was ich dabei entdecken konnte. Ich konnte nicht einfach diese Dinge - die zwar für mich sehr ehrlich klangen - glauben und annehmen. Es fehlte mir einfach die Erfahrung dazu.
Als absoluter Realist und Verstandesmensch brauchte ich einfach Beweise.
So experimentierte ich mit den Engelkarten. Ein Erlebnis ist mir bis heute sehr stark in Erinnerung geblieben – trotz dem es sicher gut 10 Jahre her ist.
Ich war mit meinen Kindern auf Urlaub und zog also jeden Morgen eine Engelskarte.
An jenem Morgen zog ich die Karte "GEDULD" - ich dachte mir noch - "ich bin ja eh im Urlaub"..... tja..... der Plan für diesen Tag war mit den Kindern zum Baden zu fahren. Aus irgendeinem Grund (den ich heute nicht mehr weiß) wusch ich eine Ladung Wäsche (wir hatten eine Waschmaschine in unserer Unterkunft). Ich wollte die fertige Wäsche nach dem Frühstück zum Trocknen aufhängen und dann zum Baden los fahren ....aber die Wäsche wusch und wusch und wusch....über 3 Stunden - ein Ende war nicht in Sicht.....so verzögerte sich unsere Abfahrt erheblich. Als wir vor dem Strandbad angekommen waren, war die eine Hälfte des Himmels sonnig, von der anderen Seite zogen Regenwolken auf. Ich hatte keine Ahnung, ob wir nun in das Bad gehen sollten oder lieber nicht. Ich machte mir die Entscheidung schwer und letztlich entschied ich mich gegen das Baden. So marschierten wir (meine Kinder und ich) wieder voll bepackt zum Auto und ich entschied, dass wir zu einer Modelleisenbahnwelt fahren sollten, da mein Sohn ein  großer Liebhaber der Minieisenbahnwelten war. Es war eine längere Autobahnstrecke zu bewältigen und schon sehr bald fielen die ersten Regentropfen. Am Ziel angekommen, war mein Sohn vollkommen glücklich. Ich kam mit einem ortsansässigen Mann ins Gespräch und befragte ihn zu dem Hausberg dieser Stadt.
Fazit - dieser Tag mit seiner Geduld brachte mehr Fülle, als wenn wir einen "normalen Badetag verbracht hätten. Im  Jahr darauf waren meine Kinder und ich auf dem Hausberg dieser Stadt und es war eine herrliche Wanderung an die ich heute noch sehr gern denke.
Die Engelskarte "GEDULD" war an diesem morgen also absolut richtig!
Nach solchen Erlebnissen wuchs auch mein Zutrauen an Gott und die geistigen Wesen.  
Für mich war auch die Bibelgeschichte immer einfach eine Geschichte, bei der sich jeder aussuchen kann, ob er daran glaubt oder nicht. Bis ich alte Schriften sah, in denen ganz klar von Jesus berichtet wurde. Da wurde mir zum ersten Mal wirklich klar und bewusst, dass Jesus tatsächlich gelebt hat. Aus Geschichten wurden für mich Tatsachen.

Ein für mich sehr großer "Gottesbeweis" oder DER Gottesbeweis schlechthin war die Begegnung mit Braco - der Mann mit dem gebenden Blick.
Das erste Mal wurde ich auf ihn durch eine Fernsehsendung aufmerksam. In dieser Sendung wurde er vorgestellt und Menschen zu ihren Empfindungen nach den Begegnungen mit Braco befragt. Braco selbst gibt  keine Interviews, aber für mich genügte, was ich damals sah und wahrnahm. Es war mir auch sofort klar, dass ich bei so einer Begegnung  einmal dabei sein wollte/musste. Begegnungen gab es zu diesem Zeitpunkt aber nur relativ weit weg von meinem Heimatort.
Die näheste Begegnung fand dann bald darauf  in Gmunden/Oberösterreich (mehr als 2 Autostunden entfernt) statt.
Mit noch 3 Frauen machte ich mich an einem Sonntag auf den Weg dorthin. Der Tag begann schon weniger fein. Regen und ein Unfall bei der Autobahnauffahrt sorgten noch dazu für ein wenig Stress. Ich lenkte das Fahrzeug. Am späten Vormittag erreichten wir Gmunden. Leider war die Organisation nicht sehr gut und die Menschen standen im Regen, keiner war informiert und so kam natürlich auch große Unruhe und Unmut  auf.
Anfangs wurden nur kleine Gruppen ins  Schloss Ort - wo die Begegnungen stattfanden - eingelassen. Aufgrund des sehr großen Ansturms wurden die Gruppen folglich wesentlich vergrößert. Jeder sollte die Möglichkeit zur Begegnung mit Braco haben.
Gegen 16 Uhr war es dann so weit - wir bekamen Zutritt ins Schloss - jemand sprach einleitende Worte und dann erklang Musik und Braco stand  im 1. Stock und blickte auf die Menge im Innenhof des Schlosses. Plötzlich waren alle Strapazen vom Tag wie weggespült, eine große innere Ruhe und Dankbarkeit ergriff mich - gepaart mit einem wunderschönen Gefühl der Liebe.
Die Begegnung dauerte nicht lange, aber es war einfach unbeschreiblich, was in dieser kurzen Zeit an Energie zu spüren war.
Ungefähr ein halbes Jahr später begannen dann die Begegnungen mit Braco's Blick in der Pyramide in Vösendorf, denen ich anfangs so oft ich konnte, beiwohnte. Schon beim zweiten Mal konnte ich die Aura von Braco sehen - es war ein ganz unbeschreibliches Gefühl - gepaart mit dem Gefühl der Liebe und Dankbarkeit, die ich jedes Mal erleben durfte und darf.
Weiters möchte ich auf diese Begegnungen nicht eingehen - jeder kann sich selbst ein Bild davon machen und für sich fühlen, ob er sich diesen Energien öffnen kann. Oft gibt es Fernsehberichte in denen Braco als Scharlatan abgetan wird, obwohl er sich selbst nicht als Heiler bezeichnet - die Menschen haben einfach Angst vor dem was sie nicht kennen.
Für mich waren dieses Spüren und die Erfahrungen, die ich bei Braco machte - DIE Gottesbeweise. Ich konnte die Energie sehen und spüren und es bewegte sich etwas. Wer sonst als Gott könnte diese Dinge zulassen?
 
Sobald man sich auf den Weg gemacht hat,  findet man viele "Gottesbeweise", bzw. Beweise, dass diese Welt mehr ist, als das was wir  mit dem Verstand be-greifen können. Ich habe für mich auch erkannt, dass wir hier, in der industriellen Welt sehr viel verschlossener leben, als dies in vielen anderen Kulturen der Fall ist.
Jedes Wunder hinterfragen wir oder suchen logische Antworten darauf.
In vielen anderen Kulturen sind Wunder normal. Es gibt viele Heilige, die auch Wunder bewirken - (siehe Tagebuch eines Yogi)
Für mich wurden die Bücher "Gespräche mit Gott" zu meiner "Bibel". Denn Gott ist immer und überall und er straft nicht. Er gibt uns die Freiheit zu wählen, aber auch die Konsequenzen zu tragen. Die Freiheit uns zu erschaffen und zu erfahren.
Man fühlt Gott nicht, wenn man mechanisch, oder traditionell jeden Sonntag oder an hohen Festtagen zur Kirche geht. Manche vielleicht schon - aber wie viele Menschen  besuchen den Gottesdienst (oder in anderen Religionen ihre Gotteshäuser), tragen das Kreuz (oder ein anderes Gottessymbol) und wenn das Thema Gott besprochen wird, dann wissen sie  gar nicht, ob es Gott tatsächlich gibt - es fehlen die Beweise!  Oder sie leben gar nicht nach der Liebe Gottes, die in den Religionen verkündet wird.
Ist es nicht ein Widerspruch? Lebt der Mensch den Glauben öffentlich nur deshalb, um dazuzugehören? Um "richtig" zu sein? Um einen Kulturkreis anzugehören, ohne zu prüfen, ob es wirklich stimmig ist?
Ich habe meine Gottesbeweise gefunden. Gott ist ein Gefühl. Gott ist in uns und wirkt durch uns.
Gerade auch sehr stark durch Menschen, die ihr Leben der Allgemeinheit verschrieben haben. Wenn ich meine Blogs schreibe - dann schreibt es durch mich. Wenn ich mit meinen Klienten energetisch arbeite - dann habe ich wohl Kenntnisse und Erfahrungen, doch letztlich bin ich das "Werkzeug".
Ich stelle mich zur Verfügung und Gott (das Universum) wirkt. Meine Entscheidung war es, dies zuzulassen und zu leben.
Es ist eine universelle Energie, die wirkt. Jeder der einer Aufstellung je beigewohnt hat, wird dies genauso gesehen und gespürt haben.
 
Gott ist immer da - Gott ist Licht und Liebe - wir sind Licht und Liebe - wir sind Teil Gottes.
Gott fühlt man, indem man sich für die Gottesenergie öffnet.
Befreie dich von den alten Vorgaben des strafenden Gottes, der aus dem Himmel schimpft.
Übernimm die Freiheit und die Verantwortung, die du als Gottes Geschöpf erhalten hast.
(Lt. Bibel hat Gott den Menschen nach seinen Ebenbild erschaffen und ihm den freien Willen gegeben)

Wenn du dich noch immer fragst, was/wer  ist den nun Gott.....
... betrachte bewusst den Nachthimmel, die Sterne, den Mond....beobachte bewusst den Lauf der Jahreszeiten, wenn alles im Frühjahr zu blühen beginnt, im Sommer die Blumen in ihrer vollen Blüte stehen, im Herbst die Farben der Blätter in einer ganz besonderen Pracht erstrahlen und der  Winter zur Einkehr einlädt. Sieh dir das Wunder eines neuen Lebens an, wie ein Neugeborenes zu einem Erwachsenen heranwächst. Betrachte das Gesicht und die Augen eines Menschen und nicht zuletzt dein eigenes Spiegelbild. Das alles ist Gott, denn....
 
.......ALLES IST EINS UND EINS IST ALLES!



(c) Erika Klann
 
 

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