Samstag, 27. Februar 2016

Wenn Katzen menschliche Züge zeigen :-)

 
Ich habe zwei Katzen. Ein Geschwisterpaar, vom gleichen Wurf. Belinda und Romeo heißen die beiden. Charakterlich sind die beiden total unterschiedlich:


 
 
Belinda, das süße Mädchen mit ihren langen Haaren, die sie ihrer Ragdoll-Mutter verdankt ist sehr oft ganz Mädchen. Die Art wie sie ihr Fell pflegt, oder wie sie mit ihre Piepsstimme ums Futter "jammert" als wäre sie knapp am Verhungern und sich nach ein paar Bissen wieder abwendet um sich wieder zu pflegen. Sie ist die Geduldigere und Genügsamere der beiden Katzen. Im Gegensatz dazu aber auch die Mutigere und Unabhängigere.
 
 
Romeo ist ein echter Prinz. Geduld kennt er nicht. Wenn er etwas will, dann holt er es sich bzw. verschafft sich entsprechendes Gehör. Wenn er gestreichelt werden will, dann ist es egal, was ich tue, er setzt sich drauf bis er ungeteilte Aufmerksamkeit erhält. Da gibt es so gut wie kein Entrinnen. Fressen tut er auch sehr gern, wenn Belinda später nachhause kommt, dann frisst er sicherheitshalber noch einmal. Könnte ja sein, dass sie vielleicht mehr bekommt.....
 
 
Streichelt man seine Schwester, dann ist er nur ein wenig großzügig und schaut ganz missgünstig.
 
 
Andererseits kommt er gleich angelaufen, wenn seine Schwester gebürstet wird, was sie nicht sehr mag und deshalb so richtig lautstark leidet. Dieses "weinen" irritiert ihn sehr, da wird er fast zum Ritter ;-). Er ist der, der fordert, gleichzeitig aber anhänglich und liebesbedürftig.
Belinda ist eher verhalten.
 
Vor einigen Tagen lagen die beiden nebeneinander auf einem ihrer Plätze. Belinda putze sich und Romeo lag neben ihr. Wie schon so oft putzte sie ihn gleich mit und zwar am Hinterkopf und Nacken. Romeo ein Genießer der Sonderklasse hat sich drauf hin so weit zurückgelehnt, dass sie ihn schön brav immer weiter putzte. Er drückte die Augen zu und genoss. Für Belinda gab es fast keinen Ausweg. Sich selbst konnte sie gar nicht mehr putzen, weil er so weit auf ihr drauf lag...... kurze Zeit später, ich weiß nicht wie es genau dazu kam.... attackierte er seine Schwester (er ist auch größer und hat die größeren Zähne) und sie pfauchte zurück.
 
 
Aus war es mit dem Frieden und der liebevollen Zweisamkeit !
 
 
In dem Moment dachte ich mir, dass es zwischen Menschen auch sehr oft genauso ist. Egal um welches Beziehungsverhältnis es sich handelt  (Mann-Frau, Eltern-Kinder, Mitarbeiter-Vorgesetzter, usw.)
 
 
Oft findet man eine Person, die gebend und fürsorglich ist und eine Person, die nehmend und fordernd ist. Zu guter Letzt ist der Nehmende nicht auch oft der "Hinbeißer"
 
Nach jahrelangen Beziehungen (egal welcher Art) ist dieses Ungleichgewicht dem "Gebenden" oft zu viel, der "Nehmende" wird dann bewertet und verurteilt.
 
Wenn du in so einer Situation "gelandet" bist, dann frage dich, was DEINE Motivation war, offenbar zu viel zu geben. Kam es tatsächlich aus dem Herzen (dann wirst du es auch nicht bereuen) oder war dein Geben und Tun (unbewusst) an eine Bedingung geknüpft? Die Bedingung nach Anerkennung, Wertschätzung und Liebe, die dir DEIN Gegenüber nicht in dem Ausmaß erfüllt hat, die du dir vorgestellt hast?
 
Die Frage ist nur - warum hast DU so lange etwas getan, was gegen dein Innerstes war?
 
 
Den Schlüssel dazu findest du meistens in deiner Kindheit. 
 
 
Hast du von Vater/Mutter die Liebe bekommen, die du als kleines Kind gebraucht hättest?
 
 
Was hast du getan, um sie zu bekommen oder tust noch immer?
 
 
Was hält dich zurück, aus den Kinderschuhen raus zusteigen und dir selbst die Liebe, Wertschätzung und Anerkennung zu geben, die du brauchst?
 
 
Wann tust du etwas nur für dich. Etwas das deiner Seele, deinem Herzen  und Körper gut tut?
 
 
Wann hörst du auf, dich selbst zu verraten?
 
Wann traust du dir zu DICH zu leben?
 
Zurück zu Belinda und Romeo und ihren menschlichen Zügen....
 
....einige Tage später lagen die beiden wieder an jenem Platz. Romeo machte sich sooo breit, dass Belinda kaum Platz hatte. Er räkelte sich, sodass er ihr seine Vorderpfoten ins Gesicht stieß und legte sich auf ihren sicher sehr kuscheligen, pelzigen Körper. Sie versuchte IHREN Platz zu finden, schaute teilweise recht frustriert drein.
 


 
 

































Ich fragte mich, was sie zurück hielt, ihren Platz zu wechseln.
Nun sie wird ihren Bruder schon recht gern mögen. Immerhin sind die beiden seit ihrer Geburt zusammen, aber wo ist ihre Grenze? ..... nach einer Weile verließ sie dann doch den sehr engen, ungemütlichen Platz.
 
Heute, wieder einen Tag später, hat sie ihre Strategie geändert......  :-) :-) :-)
Das unterscheidet die Tiere von uns Menschen. Sie sind sich stets selbst treu.

Von Herz zu Herz
Erika


 
 
 
(c) Erika Klann

Donnerstag, 18. Februar 2016

Was ist Leben ?


Kannst du dich noch erinnern, als du ein Kind oder Jugendlicher warst?

Wie war es bei dir? Hattest du auch eine Vorstellung wie dein Leben einmal sein sollte?

Ein guter Job? Kinder? Ein Haus oder eine tolle Wohnung? Reisen? ....

 
Was ist, wenn du Teile davon "er-reicht" hast, aber es dann doch nicht nach deinen Wünschen läuft und dir nicht gut tut?

 
Bedeutet das, dass du trotzdem genauso weitermachen sollst/musst oder darfst du auch Änderungen vornehmen? Musst du deinen Kurs beibehalten auch wenn dir das Wasser  nicht mehr nur bis zum Hals reicht, sondern du in Wahrheit schon abgesoffen bist?
 

Wo ist die Grenze dessen du noch Tragen kannst? Wie lange kannst du dich drüberretten? Oder anders gesagt,

 
wann ist es Zeit aufzuwachen?

 
Ist es einfacher das Altgewohnte weiterzu(er)tragen und zu (be)klagen oder dich neu auszurichten? Deinen Gedanken eine neue Energie zu geben und die alten, bisherigen Vorstellungen gehen zu lassen?

 
Eine Neuausrichtung ist zwar zunächst die schmerzhaftere Variante, denn es gilt Abschied zu nehmen. Abschied nehmen ist nicht leicht. Liebgewordenes oder Gewohntes loszulassen ist eine schmerzvolle Angelegenheit. Dennoch auf Dauer gesehen bringt diese Entscheidung neue Möglichkeiten, neue Einsichten und Aussichten.

 
Ich habe in meiner Vergangenheit schon sehr oft neu angefangen, sowohl privat als auch beruflich. Habe mich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und war immer offen, für neues Wissen oder neue Erkenntnisse. Manchmal bin ich in Sackgassen geraten, ein anderes Mal war ich wieder auf der Autobahn auf der Überholspur, immer wieder einmal habe ich bei Kreisverkehren die richtige Ausfahrt nicht gefunden....eine gemütliche Landstraße gab es eher selten.

 
So gern ich auf einer gemütlichen Landstraße fahren würde, so ist es nun doch wieder einmal an der Zeit eine Änderung durchzuführen und mich neuen Gedanken und Vorstellungen mit positiver Energie und Freude zu öffnen.

 
Zumindest habe ich einmal einen Ausweg aus der Sackgasse gefunden. Die Straße, die vor mir liegt, ist noch ganz neu, teilweise gänzlich unbekannt. Zumindest weiß ich, dass sie da ist und ich darauf fahren könnte.

 
Das ist mein 30. Blog und die Aussage für dich soll sein,

 
egal was kommt, es findet sich immer ein neuer Aus-Weg

 
Wie du ihn gehst, liegt immer an dir. Wie du dich darauf einlässt und es auch zulässt. Es liegt an dir, wie du von gewohnten Vorstellungen und Wünschen abrückst, oder auf Biegen und Brechen etwas erreichen oder er-halten willst.

 
Wenn Tränen kommen, dann lass sie fließen, denn auch das darf sein. Tränen sind heilsam und notwendig. Alles was nicht fließen kann, bleibt unverarbeitet in dir und mit der Zeit zeigt sich ein körperliches Unwohlbefinden. Woraus in Folge eine Krankheit entstehen kann.

 
Betrachte dein Leben von allen Seiten und besprich dich auch mit Menschen, von denen du weißt, dass sie dich so lieben wie du bist - auch wenn du nicht nach ihren Regeln tanzt. Dann wirst du hinter der Schattenseite auch (d)ein Licht entdecken.

 
 
 Von Herz zu Herz
 
 
 
 
 
 
 
(c) Erika Klann

Donnerstag, 11. Februar 2016

Die zwei Seiten der Wahrheit, oder alles ist relativ !

Inspiration für diesen Blog war   ein Video, in dem ein deutscher Philosoph seine philosophische Ansicht zum derzeitigen Flüchtlingsthema kund tut. Nämlich von allen Seiten betrachtet, sowohl von der "Negativen" also auch von der "Positiven". Aus meiner Wahrnehmung sind es sehr klare, subjektive Ansichten, die durchaus Stoff zum Nachdenken geben. Auf jeden Fall, wenn man auf der Suche nach Wahrheit und Frieden ist.
 
Freilich gibt jede Aussage, mag sie auch noch so objektiv gemeint sein, immer Stoff für Gegenwehr. Ich denke es kommt immer darauf an, welche Menschen man erreicht, bzw. welche Gesinnung, Erfahrungen, Prägungen oder Glaubensmuster diese haben. Die Einen werden sich sofort "verstanden" fühlen, die anderen werden in lautes Prodestgeschrei ausbrechen.
 
Aber warum ist es für die Menschen so schwer, sich alle Seiten einer Angelegenheit anzusehen, anzuhören oder nachzuspüren?
 
Suchen wir uns immer nur diesen Teil einer Geschichte heraus, der uns (scheinbar) gut tut?

Einen Teil, den wir schon gut kennen? Den Teil bei dem wir uns besser fühlen?

Wahrheit, was ist das ?

Dazu fällt mir ein Beispiel ein:
 
Zitat A : "Als ich damals in X wohnte, habe ich im Monat mit € 800,00 auskommen müssen."
 
Ein Fremder wird daraus möglicherweise schließen, dass  A  ein Einkommen von  € 800,00 hatte und damit den gesamten Lebensunterhalt bestreiten musste.
 
Tatsächlich hat A aus einer Scheidung Schulden übernommen. Um die Schulden so rasch als möglich zu tilgen, erhöhte A die Rückzahlungen soweit es möglich war. A hatte zu diesem Zeitpunkt eine gut bezahlte Anstellung mit Nachtdiensten und sicher den entsprechenden Zulagen. Das heißt im Klartext, dass A sich freiwillig gerade soviel behalten hatte (€ 800,00), dass ein Auskommen möglich war. Vielleicht bescheidener als gewohnt, aber sicher war niemals ernste finanzielle Not vorhanden.
 
Hat A nun  die Unwahrheit erzählt?
Nein, es stimmte ja, aber nur von einer Seite betrachtet  Es ist nun einmal ein Unterschied, ob man  € 800,00 Gesamteinkommen hat oder es ein "übriger" Teil ist.

Jedes Ding hat nun einmal zwei Seiten. Wie eine Medaille.
 
Die Wahrheit ist demnach relativ.

Für manche scheint es auch Mut zu erfordern, sie anzusehen und wahrzunehmen.

Sprich mit Menschen nach einer Trennung.

Wie viele meinen, sie wissen gar nicht, warum der Partner gegangen ist. Er/Sie hat nie etwas gesagt, und auf einmal wollte er/sie die Scheidung, dabei war ich doch so ein/e gute/r PartnerIn. Von Streitereien, Abwertungen, Alkoholausfälligkeiten, bis zu Schlägen, weiß der/die Verlassene nichts (mehr).

Vollkommen überraschend sei alles gekommen......
 
Die Wahrheit tut schon weh, weil ganz tief vergraben, wissen die meisten schon, dass sie ihren Anteil an der Trennung hatten. Das Ego ist tief gekränkt und in seiner Ehre verletzt.

Da ist es leichter, sich ins Vergessen zu flüchten  - Zeitzeugen gibt es meistens ohnehin keine....
 
Man hat für den Gegangenen nur böse Worte übrig, erfindet das eine oder andere, um sich selbst stärker und größer zu machen.
Wer geht schon aus einer Ehe/Beziehung aus Jux und Tollerei?
Eine Trennung ist immer schmerzhaft - auch für den, der geht. Meistens hat dieser schon einen längeren, inneren Leidensweg und Konflikt hinter sich, bevor er den Schritt wagt.
Um der Wahrheit zu entfliehen stürzen sich Verlassene oft in neue Abenteuer, betäuben sich mit Alkohol oder lenken sich sonst wie ab.
 
Ein anderes Beispiel:
Ich lernte während einer Ausbildung eine Person kennen, die in einem Setting von ihrer schönen Kindheit erzählte. Alles war eitle Wonne und ganz wunderbar, wie man es eher selten hört. Monate später, nach einiger Selbsterfahrung, war dieser Person klar geworden, warum die Kindheit gar sooo schön war....man hatte sich überall durchgeschlängelt, wo Probleme hätten sein können, passte man sich an, damit ja alles "friedlich" bleibt....Erst als im Erwachsenenalter die Ehe scheiterte, hebelte es diese Person total aus. Dieser Scheinfrieden konnte auf Dauer nicht gut gehen, weil es nicht echt war. Selbstverrat, was natürlich auch ein Partner spürt und mitunter flüchtet.

Was folgte war ein bewundernswerter Weg der Bewusstseinserweiterung und Selbsterkenntnis.

Unsere Kindheit hat ein großes Verdrängungspotential. Dinge, die uns als Erwachsene nicht so schlimm vorkommen, uns aber als Kind verletzt haben, tun wir gern als nichtig ab.

Manche Erlebnisse haben wir aus unserer Erinnerung verdrängt und  zeigen sich erst, wenn in verschiedenen energetischen Sitzungen unser Unterbewusstsein "befragt" wird.

Andere wiederum haben so schlimme Dinge in ihrer Kindheit erlebt, dass sie diesen immer wieder Nahrung geben und somit diese schmerzhafte und negative Energie aufrechterhalten.
 
Die Energie des "Verletztgewordenseins" wirkt solange in unserem Energiefeld, bis wir sie angesehen, angenommen und los gelassen haben. Das kann sich  über Generationen weiter tragen. Darum geht es, wenn man von "vererbt" spricht.

Konflikte können so einschneidend erlebt werden, dass sie sogar die Genetik verändern können und diese sich von Generation zu Generation weiterträgt.
 
Ganz deutlich zeigen sich diese Energien in der Aufstellungsarbeit oder bei kinesiologischen Sitzungen. Dabei können sie auch gelöst werden und ein Leben frei von Kummer und Gram steht DIR offen.
 
Erkenne, dass JEDER Mensch, so wie er ist, gut und richtig ist. Niemand ist absichtlich "böse" und selbst der, der so zu sein scheint, ist es auch "nur" um anderen etwas zu zeigen oder zu spiegeln.
 
Unsere Eltern taten das was ihnen, mit all ihren Prägungen, Erfahrungen und Glaubensmustern möglich war, so wie wir als Eltern immer das Beste tun, was uns möglich ist. Verzeihen und Vergeben ist der Schlüssel zu einem glücklichen, gesunden Leben.
 
Freilich hat jeder die Wahl, die Dinge weiterhin von einer Seite zu betrachten. Der Körper zeigt uns irgendwann, wann es Zeit wäre, sich einmal zu stellen. Das wäre DIE Chance zur Heilung, zum inneren Frieden.
 
Überlege, ob du bereit bist, die Dinge von allen Seiten zu betrachten. Es gibt nichts wovor du dich fürchten musst. Im Gegenteil - es ist der Weg in deine Ganzheit
 
 Von Herz zu Herz
 
 



 


 
 
 (c) Erika Klann

Donnerstag, 4. Februar 2016

Kater Romeo's Heilung - obwohl er nicht daran glaubte ;-)

 
Mein Kater Romeo ist knapp 3 Jahre alt und hat eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit und auch wenn  man es ihm nicht ansieht - seine Mutter war eine echte, reinrassige Ragdoll-Katze. Mir kommt vor, dass ihm diese Tatsache allerdings ziemlich egal ist ;-)
 
Sein teilweise prinzenhaftes Verhalten schreibe ich mehr seinem "Katzensein" zu.
 
Katzen haben ja eher Personal und weniger Frauerl oder Herrl :-)
 
Vor einiger Zeit begann Romeo plötzlich zu humpeln. Zunächst nur ein Wenig, doch Tags darauf  knickte er mit dem rechten Vorderfuss total ein und hinkte ziemlich schlimm.
 
Es war nicht fein anzuschauen!
 
Katzen sind bekanntlich zähe Tiere, die Nichts so schnell umhaut und die trotz Verletzungen oder anderer Beeinträchtigungen noch immer unterwegs sind - solange es geht.
 
Romeo schlief an jenem Tag wie üblich fast ausschließlich. Diesmal sogar nur auf der rechten Seite oder in seiner Höhle. So war es für mich sehr schwierig ihn zu behandeln.
 
Irgendwann am Abend fand ich dann doch noch einen guten Weg seine rechte Schulter energetisch zu behandeln. Er lag mit dem Rücken zu mir und ich hatte ihn noch gar nicht physisch berührt, nur die Hand ca. 10 cm über der Schulter, als er dies schon mit einem "miau" quittierte.
 
Ich berührte dann diese Stelle. Sie spürte sich heiß an, so wie es  meistens ist, wenn man Energiezysten* aufspürt.
 
(*unser energetischer und physischer Körper speichert alles, was uns je widerfahren ist. Egal ob es sich dabei um einen Unfall, einen Schlag, ein Trauma oder anderes psychisches Ereignis handelt. Ein Energetiker spürt diese Energien auf und löst sie. So individuell wir alle sind so individuell ist es auch was jeder Einzelne braucht, um zur Lösung zu gelangen)
 
Romeo hat in der Vergangenheit schon einige Male Cranio Behandlungen von mir bekommen, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass er daran glaubt - wobei genau weiß ich es natürlich nicht ;-) ;-)
 
Er hat es sich ganz gut gefallen lassen, was bei Tieren auch nicht immer selbstverständlich ist. Immerhin nimmt der Mensch ihm ja die Entscheidung ab, eine Behandlung durchzuführen, anders als beim Menschen, der selbst wählen muss/darf/soll.
 
Romeo wurde also von mir be-HAND-elt und entsprechend seinen Gewohnheiten humpelte er wie jeden Tag in die Nacht hinaus.....
 
.... am nächsten Morgen lief mir ein vollkommen genesener Kater entgegen. Von Humpeln keine Spur !

Was ist da geschehen - hat er nun daran geglaubt, dass ihm meine Behandlung helfen wird oder nicht ?

Warum ich dieses "Glauben" so betone ?
 
Mir begegnen immer wieder Menschen, die so gern den Satz
 
"Bei mir hilft das nicht, weil ich glaube nicht daran"
 
"vorschieben", um sich einer  möglichen Heilung* zu entziehen.
 
(*ich heile nicht, ich be-HAND-le und balanciere energetisch Unausgewogenheiten aus, unterstütze und aktiviere damit die Selbstheilungskräfte)
 
Dabei geht es bei energetischen Behandlungen gar nicht ums Glauben. Wir haben einen Energiekörper, egal ob wir daran glauben oder nicht.
 
Ich habe wahrgenommen und beobachtet, dass Menschen oft an ihren eigenen Sabotageprogrammen scheitern, oder auch daran, dass eine Heilung eine Veränderung wäre, die für viele offenbar fatal wäre.
 
Man stelle sich vor, jemand hat seit Jahren/Jahrzehnten ein "Leiden", ein Leiden dass nicht zuletzt auch Teil seiner Identität ist. Der "Gewinn", der daraus entsteht, ist gesehen werden, bedauert oder bemitleidet  zu werden. Wenn du so jemanden kennst, dann beobachte einmal, wie oft es um dieses Leiden geht, wie vordergründig es in dem Leben dieser Person steht, wie es das Leben dieser Person beeinflusst und steuert.
Man leidet zwar - aber das ist man immerhin gewohnt und der Mensch lernt ja mit allen möglichen Dingen zu leben. Man ändert eben sein Leben. Reduziert dies oder das und gleicht sich mehr oder weniger der Krankheit an.
 
Wenn man nun so einer Person das Leiden "nehmen" würde - was würde da übrig bleiben?
 
Diese Person müsste sich dann komplett neu erfinden und was noch viel gewichtiger ist "Verantwortung für das eigene Leben übernehmen". Wenn man ein Leiden hat, dann hat ja das Leiden quasi diese Verantwortung. "Ich kann nicht, weil..... "
 
Natürlich laufen derartige Selbstsabotagen nicht auf der bewussten Ebene - keiner möchte bewusst "leiden". Trotzdem ist die Entscheidung andere Möglichkeiten AUS dem Leiden zu wählen, eine bewusste Entscheidung.
 
Ist das Leben ohne Schmerzen und ohne Leiden nicht viel schöner und voller?
 
Die Menschen, die ständig leiden, merken meist gar nicht, wie sehr sie ihre nahen Angehörigen, Partner oder Freunde mitreißen. Wie mächtig ihre Leiden auch über andere wirken.
 
Fragen zum Nach-Denken:
 
- Ist ein kraftvoller Partner nicht viel anziehender, als ein "Dauerleider" ?
 
Eine Zeit lang wird ein Partner das Leid vielleicht er-tragen, aber selbst dem stärksten Menschen wird diese Last irgendwann zu viel und er wird sich auf eine bestimmte Weise abwenden oder sogar ganz gehen.
 
- Ein Elternteil der im "Dauerleid" steckt ist für ein Kind beschwerend / hemmend / belastend usw.
 
Möchte das ein liebender Elternteil wirklich?
 
"Bei mir hilft das nicht, weil ich glaube nicht daran" ist also wie das Beispiel meines Katers zeigt, nichts weiter als ein (unbewusster) Vorwand keine Veränderung herbei führen zu müssen.
 
Alles was es braucht ist nichts weiter als die Bereitschaft.
 
JA, ich will
 
....ein Leben ohne Leiden.
 
....ein Leben in Freude und Fülle.
 
....ein Leben ohne Schmerzen.
 
Dieses JA bewirkt, dass sich die Selbstheilungskräfte entfalten können und sie während einer energetischen Behandlung aktiviert und in Schwung gebracht werden. In Ausgleich und Balance.
 
Es gibt nichts zu befürchten. Es wird kein Dach einstürzen, dein Partner wird sich nicht von dir trennen, deine Kinder werden sich nicht abwenden - ganz im Gegenteil.
 
Freiheit ohne Einschränkung, ohne Leiden - was kann es Schöneres geben ?!
 
Bist du es dir wert ?
von Herz zu Herz




















(c) Erika Klann

Donnerstag, 28. Januar 2016

Ist eine Schönheitsoperation der Weg zum Glück? - Oder anders gefragt - ist Schönheit ein Garant fürs Glück ?

Inspiriert durch eine Dokumentation über Schönheits-Operationen* wollten verschiedene Gedanken niedergeschrieben werden....
(*Ich möchte vorweg anmerken, dass es sicher Menschen gibt, bei denen aus gesundheitlichen Gründen oder  anderen sehr gewichtigen Umständen  Eingriffe notwenig sind. Diese speziellen Fälle möchte ich aus meiner "Nach-Denk-Geschichte" ausklammern.)
 
Wie beim "HABEN-WOLLEN" im Bezug auf viele materielle Dinge, wie das neuste Smartphone, die schicke IN-Bekleidung, bis zum coolen IN-Auto der Marke XYZ, scheint es bei den Schönheitsoperationen auch zu sein.
 
"Man lässt sich schnell einmal dies oder das machen"
 
Brustvergrößerung ambulant - Zitat:
"Die Operation dauerte 3 Stunden, nach 4 1/2 Stunden verließ ich das Krankenhaus und fuhr zu einer Freundin Kaffee trinken. Schmerzen hat man keine, da man ohnehin zugedröhnt ist."
 
Dass dabei ein massiver Eingriff sowohl in den Körper, als auch das Energiesystem stattfand, wurde  weggelächelt.
 
 
Oder der Schönheitschirurg der sich so nebenbei vorm Spiegel Botox spritzt, so wie wenn sich jemand die Augenbrauen zupft.... die ganze Familie  quasi Schönheitsjunkies (Herr Doktor, die Gattin und die Tochter) - Botox, Augenkorrekturen, Brustkorrekturen - alle sollten perfekt sein....
..glücklich wirkten sie allerdings nicht.
 
Wie aber sieht es in jemanden aus, der der Ansicht ist, dass er sich durch eine Schönheitsoperation "aufwertet"? Weil er damit einem bestimmten Ideal entspricht? Dazuzugehören?
 
Wie sieht es mit der Selbstannahme und Selbstliebe aus, wenn man die Risiken einer Operation auf sich nimmt, nur um gewissen Vorstellungen oder allgemeinen gesellschaftlichen "Vorgaben" zu entsprechen? Ist es das wirklich wert?
 
Wurde eines der (für mich)  krassesten und berühmtesten Beispiele - Michael Jackson - durch seine vielen Operationen glücklich? Ganz im Gegenteil! Keiner sah seine innere Pein, seinen Schmerz, seine Seelenqual, seine verlorene Kindheit, den kleinen Michael, er wurde nur belacht und verspottet.
Sein tragisches Ende dürfte wohl jeder kennen. 
 
Menschen, die DEM Schönheitsideal entsprechen, die von der Natur so beschenkt worden sind, sind oft genauso unglücklich und unzufrieden, wie Menschen, die diesem Ideal nicht entsprechen, oder sogar noch weit unglücklicher.
 
Wie oft sieht man schöne Menschen, die sich dessen nicht einmal bewusst sind und sich trotzdem mit vielen Tattoos "verschönern" – "müssen"?
 
Es geht nicht darum einem Ideal zu entsprechen, sondern, es geht immer darum, dass DU dich annimmst, genauso wie du bist. Es wird mit einer Operation, wenn überhaupt, dann nur eine Zeitlang besser, weil etwas ganz Entscheidendes fehlt -  DEINE Selbstliebe und die kannst du nur dadurch erlangen, indem du dich deinen innersten Gefühlen und Verletzungen stellst.
 
Werden schöne Menschen mehr geliebt?
 
Weil man sich mit ihnen wie mit einem Schmuckstück schmückt um sich selbst besser zu fühlen? Macht sich tatsächlich jemand die Mühe hinter die "Fassade" eines schönen Menschen zu schauen? Gibt es  da nicht so manche "Berühmtheiten", die ausschließlich Modell-Freundinnen haben?
Ist das tatsächlich Liebe?
 
Die Frage, die hinter allem steht ist:
"Was brauchst du tatsächlich in deinem Leben bzw. was fehlt deiner Seele ?"
 
Die Wahrheit ist nicht immer leicht zu ertragen - aber wie lebt es sich in einem Schein aus Äußerlichkeiten?
Wahre Schönheit kommt von Innen.
  • Wie glücklich und zufrieden bist du mit deinem Leben?
  • Wie gut kümmerst du dich um dein Innenleben? Betreibst regelmäßig Seelenhygiene?
  • Wie oft genießt du gesundes und gutes Essen?
  • Wie oft gönnst du deinem Körper Bewegung in der Natur?  Weg vom üblichen Trott?
Das alles hilft unseren Zellen sich gut zu erneuern und zu regenerieren.

 
Wenn du ständig missmutig durchs Leben gehst, unzufrieden mit allem und jedem bist, wenn du rund um die Uhr arbeitest und dir selbst keinen Ausgleich und keine Freude gönnst, an vergangenen, schmerzhaften Erfahrungen fest hältst,  dann kann man ja nur "alt" aussehen.
 
Früher ging ich nie ohne Make up  außer Haus. Selbst zum Einkaufen trug ich ein wenig Make up auf. Heute entscheide ich spontan und lass es dann sehr oft weg. Es ist nicht mehr so wichtig - ich muss mich nicht mehr hinter Wimperndusche und Lippenstift "verstecken".
Manchmal kommt es mir sogar vor, als würde mir mit Make up eine fremde Frau aus dem Spiegel entgegensehen.
 
Und ja, ich gestehe, dass ich gerade in meiner Jugend auch nicht rundherum glücklich mit meinem Aussehen war und dies und jenes zu beanstanden hatte. Aber mich dafür unters Messer zu legen??
Oder wenn ich mich heute in den Spiegel sehe, da sehe ich ebenso die Spuren meines Lebens in meinem Gesicht, ABER das bin ich - so sehe ich nun mal aus. Ich liebe mich so und wenn andere mich nur dann lieben könnten, wenn ich mir Gift ins Gesicht spritzen lasse, dann kann ich gut darauf verzichten. Der Preis wäre mir einfach zu hoch. Vor allem wäre diese "gespritzte" Liebe gar nicht echt, sondern von vornherein "vergiftet".
 
(Künstliche) Schönheit ist kein Garant für ein glücklicheres Leben.
 
 
Du bist genauso wie du bist, wundervoll und perfekt.
 
Je mehr du das und DICH erkennst und annimmst, desto mehr wirst du dich lieben und glücklich sein!
 
Heute ist der beste Tag damit zu beginnen. Sieh dich in den Spiegel, sieh dir ganz fest in deine wundervollen Augen und tief hinter der Fassade der Äußerlichkeiten erkennst du wie wundervoll und einzigartig du bist!
 
von Herz zu Herz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(c) Erika Klann

Donnerstag, 21. Januar 2016

Wie viel Geld verträgt die Welt - oder ist die Welt ein Monopoly?

 
Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag über "bedingungsloses Grundeinkommen für jeden" gelesen.
 
Die Idee dahinter wäre, dass  niemand von der Höhe seines Gehaltes abhängig ist. Dieses Grundeinkommen würde jeder zusätzlich zu seinem Gehalt bekommen. In Zeiten, wo die Gehälter sinken, würde das vielen den Druck (auch Leistungsdruck) nehmen.

 
Die Menschen wären freier in ihrer Berufwahl. Selbst Mobbing würde auch bald der Vergangenheit angehören. Die Angst vor dem finanziellen Auskommen und der Zukunft, welche die Menschen oft in Firmen hält, würde wegfallen.

 
Die große Frage ist - "Wie wäre das finanzierbar"?

 
Eine Frage, die sich immer wieder, in allen Bereichen des Lebens stellt.....

 
...egal, ob es sich um ein Pensionssystem handelt, um die Griechenlandkrise, um die Flüchtlingskrise, Arbeitslosigkeit, Schulsystem oder das Gesundheitssystem.

 
Geld regiert die Welt !

 
Ein alter Spruch. Schnell dahin gesagt, und doch so wahr.

 
Aber warum ist das so?
Geld ist etwas von Menschen Erschaffenes. Ein Tauschmittel.
Geld gegen Leistung oder Ware.
S
o ist es auch gut und hat in dieser Hinsicht durchaus seine Berechtigung.

 
Du gibst mir - ich gebe dir dafür... Ausgleich.

 
Wer macht nun eigentlich das Geld  und wer bestimmt, wie viel es davon gibt?
Genau - der Mensch. Irgendjemand hat einmal das Geld "erfunden" und irgendjemand
hat auch festgelegt, wie viel Geld ein Staat drucken darf, bzw. im Umlauf sein darf.
Bestimmt hatte dieser "Irgendjemand" ausreichend Geld, denn Geld bedeutet ja auch Macht.

 
Geld regiert die Welt - Geld ist Macht.

 
Warum druckt ein Staat nicht einfach das Geld, das er für seine Staatsbürger braucht?

Warum darf Griechenland nicht das Geld drucken, das es benötigt, dann wäre Staatsverschuldung nicht möglich. Kein Staat wäre verschuldet.

 
Wenn ein Staat das Geld für seine Staatsbürger in dem Ausmaß druckt, d.h. zur Verfügung stellt, dort wo es benötigt wird...wie zum Beispiel, dass.....

 
-        Mütter nach der Geburt bei ihren Kindern solange zuhause bleiben dürfen, solange es für sie wirklich gut und richtig erscheint und ihnen später beim Wiedereinstieg geholfen wird.

 
-        es egal ist, welche Schulform (Waldorf, Monetessori etc.) ein Kind besucht - jeder darf für sein Kind selbstständig entscheiden - ohne Mehrkosten.

 
-        jeder auswählen kann, welche Form der Heilmethoden er für sich wählt. Patienten werden alle Möglichkeiten der Heilung erklärt und auch angeboten.

 
-        Mindestgehälter nicht so minimal sind, dass Überleben gar nicht möglich ist. Jeder ein Recht auf eine Entlohnung ha und ein gutes Leben möglich ist. Armut darf kein Thema sein.

 
-        jede Arbeitskraft weltweit gleich viel wert ist. Eine Näherin in Bangladesch gleich viel bekommt, wie eine Näherin in einem reicherem Land

Wäre das so undenkbar?
 
Sicher werden sich einige denken, wie kindlich diese Anschauung ist - vor allem Geld einfach entsprechend den Anforderungen in den jeweiligen Notenbanken zu drucken.
Ich weiß, dass Geld mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor ist - aber ist das wirklich das, was der Mensch braucht? Armut, Überlebensangst, Hunger, Obdachdachlosigkeit, Flüchtlingskrisen, Bankenkrisen, Kriege, Missverhältnisse, Staatsverschuldungen......

 
Die Welt ist doch in Wahrheit ein riesengroßes Spielfeld - vergleichbar  mit Monopoly.

Irgendjemand hat bestimmt, wie viel Spielgeld zur Verfügung steht, im Spiel insgesamt als auch für jeden Spieler. Es wurde auch festgelegt, wie viel welche Straße oder welches Objekt kostet.

Die Ausgangsposition war für jeden gleich. So ist es im Spiel.
Auf der Welt ist die Ausgangsposition nicht für jeden gleich.
 
Wenn viele Menschen viel mehr Geld zur Verfügung hätten, dann wäre der Unterschied zu den Reichen nicht mehr sooooo groß. Will man das?

 
Geld regiert die Welt würde sich dann relativieren, weil niemand mehr den Mangel von zu Wenig hätte. Weil sich Menschen nicht mehr unterdrücken oder diktieren lassen würden. Eine neue Freiheit könnte entstehen. Ein Miteinander. Unabhängigkeiten. Frieden.

 
Es ist nicht lange her, da teilte ich ähnliche Gedanken mit einem lieben Menschen und bekam dann zur Antwort: "zuviel Geld auf der Welt  wäre nicht gut."

 
Spannende Antwort, mir ist jedoch nicht klar, wieso ein Zuviel von Etwas was doch grundsätzlich etwas Positives ist, nicht gut sein kann.
 
Wäre ein Zuviel an Liebe in der Welt auch nicht gut?

Ein zuviel an Freude und Spaß? Gemeinsames Lachen und Leichtigkeit?

 
Natürlich würde es die bisherigen Machtstrukturen nicht mehr geben - aber sind die Mächtigen wirklich die Glücklicheren?

 
Glück findet man nicht im Geld, nicht im Materiellen, nicht im Außen.

 
Wahres Glück findest du nur in deinem Inneren und das wurde mir genau dann ganz deutlich und klar, als ich selbst ganz wenig Mittel hatte, kurz vorm Aufgeben war - da begann ich ganz klar zu erkennen, worauf es wirklich ankommt.

 
Es begann in  mir zu leuchten und aus mir zu lächeln.

 
Glück ist all das Positive, das du dir selbst zum Geschenk machst.
Ein Spaziergang. In der Sonne sitzen. Einen Bach betrachten. Den Vögeln zuhören. Den Wolken zusehen. Mit lieben Menschen im Austausch sein.
Atmen, Riechen, Spüren, Lachen, Leben....

 
Wenn du irgendwann einmal wieder in den Nachrichten davon hörst, dass sich dies oder das nicht finanzieren lassen würde, dann werde dir bewusst, dass das Leben ein Spiel ist, mit von Menschen festgelegten Regeln. Du entscheidest, ob und wie du mitspielst und dich davon runter ziehen lässt oder nicht.

 
Überleg dir, ob du es überhaupt brauchst, dir Nachrichten rein-zu-ziehen. Ist dir schon aufgefallen, dass sie hauptsächlich negative Botschaften transportieren?

 
Du hast die Wahl, wohin du deinen Fokus wendest.

 
Wende dich dem Positiven zu und vertraue, dass immer alles im ausreichendem Ausmaß vorhanden ist und dass du immer wählen kannst. Weg von der Angst des Mangels, hin zur Freude.

 
Ich entscheide mich fürs Glück-l-ICH-sein  :-) :-) :-)

 
Von Herz zu Herz  






































(c) Erika Klann

Donnerstag, 14. Januar 2016

Wie viele Lieben kann ein Mensch haben - Frieden mit der Vergangenheit

".... ob dein Schmerz und Kummer enden werden,
hängt davon ab, wie gut du deine Unwissenheit über dein
wahres inneres Selbst überwindest."
(Bhagavad Gita, Weg der Erkenntnis, Jack Hawley)



Über die Feiertage habe ich es mir abends gerne gemütlich gemacht. An manchen Abenden beschäftigte ich mich mit Strickereien und nebenbei lief der Fernseher.

Meine Programmauswahl  reicht  von Komödien, Familiengeschichten und Liebesfilmen, über Dokumentationen (meistens im Gesundheitsbereich) bis hin zu Reiseberichten. Die beiden letzteren erfordern allerdings meine volle Aufmerksamkeit, da geht nebenbei nichts.

Diesmal erschien mir die Auswahlmöglichkeit von neuen Filmen eher gering, sodass ich mir so manche Wiederholung ansah. Ideal, wenn man dabei strickt.

So kam es, dass ich mir nach langer Zeit verschiedenste Teile der Serie"Sex and the City" anschaute.
Ich habe mir diese Serie seinerzeit sehr gern angesehen. Jede der 4 zumeist (Single)-Freundinnen fand und finde ich einzigartig. Wenn man sich nicht von der Mode ablenken lässt, so kann man sehr gut wahrnehmen, dass Jede im Grunde auf der Suche nach Liebe ist.

Selbst die sexsüchtige Samantha begann ab und an ihr Herz für einen Mann zu öffnen und tat sich dabei sehr schwer, weil die Angst vor Verletzung sehr groß war.

Menschen, die sich von einem Sexabenteuer ins nächste stürzen tun dies ja nicht zuletzt um sich selbst wieder zu spüren. Ihr Herz wurde so verletzt, dass sie es so fest verschlossen haben und kaum  Zugang zu ihren (wahren) Gefühlen haben. Wenn sie die Liebe dann wirklich mal "trifft" dann ergreifen sie entweder gleich die Flucht ins nächste Abenteuer, oder öffnen sich im besten Fall ganz langsam.

Dann war da noch Carrie Bradshaw, die in ihrer Kolumne "ihre Geschichten" über Singles und Beziehungen niederschrieb. In einer Folge stellt sich Carrie, da sie gerade Single war und  zwei (großen) Lieben hatte, die Frage - "Wie viele Lieben kann ein Mensch haben" –  ihre Stimmung lag zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit .....

"Wie viele Lieben kann ein Mensch haben?"

Ich glaube, dass die Art zu Lieben sich mit den Jahren verändert. Es gibt wohl Menschen, die uns mehr berühren, als andere, dennoch verändern sich unsere Wertigkeiten. Gleichzeitig haben wir im Laufe der Jahre sehr viel "inneren Müll" angehäuft und wir sind nicht  mehr so frei wie in jungen Jahren. Wir sind ängstlicher, vorsichtiger - sprich geprägter, durch vergangene Erfahrungen.

Erfahrung ist ja grundsätzlich nichts schlechtes, aber wenn wir diesen ganzen (Beziehungs)-Müll nicht entsorgen, so werden wir nie wirklich frei und hingebungsvoll lieben können. Ebenso werden wir gleiche Partner anziehen, die sich auch nicht hingeben können.

Wenn wir uns die Liebe als eine wunderschöne Blume vorstellen, so müssen wir uns überlegen, was eine Blume braucht, um gut gedeihen zu können.

Erstens braucht es einen guten, nahrhaften Boden  und zweitens braucht es einen guten Samen.

Wenn wir uns nun vorstellen, dass ein Partner der Boden ist und ein Partner der Samen, dann kann jeder für sich überprüfen, ob er ein guter Boden oder guter Same wäre.
Was meine ich nun  mit "guter Boden" oder "guter Same"?

Hast du dein Herz geheilt? Bist du in Frieden mit deiner Vergangenheit - bis zurück zur Kindheit?

Kannst du  jemandem dein Herz öffnen ohne nach seinen (äußeren) Fehlern zu suchen. Bist du bereit dich auf einen Menschen einzulassen, wie er ist - mit all seinen Stärken und Schwächen?

Egal ob er groß oder klein ist, dick oder dünn, Falten im Gesicht hat, eine schiefe Nase  oder sonstige körperliche Unebenheiten?

Kannst du dich berühren lassen - sowohl auf geistiger als auch körperlicher Ebene?

Sorge dafür, dass du einen guten Nährboden für die Liebe schaffst, oder ein guter Same bist.

Natürlich ist es möglich, dass zwei zusammen kommen, wo dieses „Entmüllen“  nicht stattgefunden hat, oder nur auf einer Seite, dann braucht es aber ganz viel Dünger und ganz viel Wasser, um diese Pflanze auf Dauer zum Wachsen und Blühen zu bringen. Oft wächst nur etwas in die Höhe, bringt aber keine Blüten oder Früchte hervor. Es wird schwierig, anstrengend und auf Dauer ermüdend. Viele trennen sich dann, oder bleiben aus anderen "verbindenden" Gründen zusammen - meistens aber nicht aus Liebe.

Es ist jedoch nie zu spät, sich den alten Themen und Verletzungen zu stellen. Selbst in einer langfristigen Partnerschaft, die einfach nur noch dahin läuft, bringt das "Entrümpeln" neuen Wind.
Es ist egal, wie viele Lieben ein Mensch haben kann.

Wenn du dir eine wundervolle Liebe wünscht, dann schaffe den geeigneten Boden dafür und öffne dein Herz ganz weit - für DICH - indem du dich liebst und annimmst, so wie du bist -  und für alle Menschen.

 Irgendwann wird dann der/die richtige PartnerIN den Weg zu dir finden.

Von Herz zu Herz

(c) Erika Klann

Donnerstag, 7. Januar 2016

Wo ist die Grenze - vom Nehmen und Geben oder genug ist genug

Ich bin jemand der gern gibt, bzw. der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen zu einem besseren, glücklicheren Leben zu verhelfen - sofern sie das auch wollen und annehmen.
 
Wenn viele Menschen ein glückliches, ausgeglichenes, zufriedenes Leben führen, dann ist das DIE Chance auf eine glückliche, friedliche Welt. Wir leben ja grundsätzlich in einem Paradies, nur sind wir durch unser Mangeldenken, unsere Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit sehr oft nicht in der Lage dies auch zu erkennen, wertzuschätzen und zu leben.
 
Wir sind immer auf der Suche nach.....dabei wäre doch alles da.
 
Viele leben im Mangel, der wohl schon in frühester Kindheit Grund gelegt ist. Das kleine Mädchen/der kleine Junge hat das Gefühl "mitgenommen" zu wenig bekommen zu haben.
(Sehr oft kann man das bei Kindern beobachten, die zu früh "GROSS" sein mussten, z.b. wenn ein jüngeres Geschwisterchen nachgekommen ist)
 
Ich möchte hier betonen, dass alles auf der unbewussten Ebene stattfindet....
 
Menschen, die sehr stark im Mangel leben, haben Strategien entwickelt,  diesen Mangel auszugleichen. Beispielsweise, dass andere Menschen dafür "zuständig" sind.
Wenn sie nun jemanden gefunden haben, der mit ihnen in Resonanz geht, dann sind sie ständig am Fordern.
 
"Endlich ist da jemand, der zumindest für ein bisschen Ausgleich (für meinen Mangel) sorgt."
 
Leider kann niemand diese verletzte Kinderseele heilen, oder diesen Mangel ausgleichen, außer diese Person selbst, indem sie sich ihren Themen stellt.  Aber warum sollte man? Man müsste den einen oder anderen Schmerz noch einmal durchleben. Man könnte nicht mehr Prinzessin oder Prinz sein, sondern muss ein Leben in Eigenverantwortung leben.
 
Wie unbequem !!!
 
Das Leben ist ein ständiger Ausgleich aus Geben und Nehmen.
Gibst du zu viel, wird es dich auf Dauer schwächen und dir nicht gut tun.
Nimmst du zu viel, wird der Geber bald leer und ausgepowert sein, oder wenn er in Selbstliebe ist, wird er sich von dir abwenden.
Zurück bleibt für den NEHMER das altgewohnte Gefühl nicht genug bekommen zu haben. Dahinter steckt sehr oft das Gefühl "nicht genug wert zu sein".
 
Wie erkennst du nun so einen Energieräuber ?
Er wird fordern und fordern solange du bereit bist zu geben, solange du verfügbar bist.
Sobald du Grenzen ziehst, dich zurück nimmst und er merkt, dass seine Forderungen nicht mehr erfüllt werden, wird er sich beleidigt zurück ziehen.
 
Abgesehen davon wird er der Meinung sein, dass er ohnehin für Ausgleich gesorgt hat, aber dieser Ausgleich ist mehr vergleichbar wie der Ausgleich zwischen Eltern - Kind. Ein Kind kann "nur" kleine Geschenke machen. Wie oft schenken Kinder Zeichnungen, weil ihnen keine anderen Mittel zur Verfügung stehen.  Im Verhältnis Eltern - Kind ist es auch absolut stimmig, im Verhältnis Erwachsenen - Erwachsenen nicht. Kinder schenken ihre Zeichnungen ja aus ganzem Herzen. Energieräuber in ihrer Welt auch - teilweise - und teilweise steckt eine Berechnung dahinter. Diese Berechnung und  Fordern ist wie ein Saugrohr das an dir klebt.
 
Ausgleich muss nicht immer materieller Natur sein.
 
Wenn dir jemand nahe steht, dann ist sogar ein ehrliches Danke das von Herzen kommt, ausreichend,  bzw. die An-Erkennung, dass du einfach da bist. Ausgleiche können sehr individuell sein. Auf die jeweilige Stimmigkeit kommt es an.

Ein NEHMER tut sich dabei sehr schwer, weil er ja (unbewusst) der Meinung ist, dass ihm ohnehin alles zusteht - ein Fass ohne Boden.
 
Schützen kannst du dich als GEBER nur, in dem du DEINE Grenzen ganz klar definierst und aufzeigst. Wenn du immer nur gibst, hilfst du weder dem Nehmenden noch dir selbst.
 
Diese Nehmer/Geber-Beziehungen findet man überall, wo zwischenmenschliche Beziehungen stattfinden:
 
- Eltern/Kind - Kind/Eltern (im Erwachsenenalter)
- Freundeskreis in jeder Konstellation
- Geschwister
- Paarbeziehungen
- Beruf, Nachbarschaft usw.
 
Ich habe mir überlegt, wo die Verbindung bei derartigen langfristigen, einseitigen "Beziehungen" sein kann und habe wahr genommen, dass es die ANGST ist.
 
Einerseits die Angst des Nehmers, zu wenig zu bekommen - andererseits die Angst des Gebers vor dem Alleinsein, oder sogar dem Verlust der Liebe, Zuwendung des anderen.
 
Wenn ein GEBER über Jahre zuviel gibt, immer auf Ausgleich wartet, dann kann es sehr leicht sein, dass er in die Opferrolle (ver)fällt.
 
Wenn du in Selbstliebe bist, dann wirst du allerdings erkennen, dass diese "Liebe", die nur besteht, wenn Forderungen erfüllt werden, keine Liebe ist.  Diese Liebe ist nichts, das du brauchst, oder dir fehlen könnte.
 
Sei dir selbst der/die Nächste. Erkenne dein Potential, deine Stärken, deine Fähigkeit zu Geben und zu Helfen. In diesem Erkennen spüre deine Grenzen und falls du sie überschritten hast, gehe einen Schritt zurück. In Liebe zu dir und in Liebe zum Anderen.
 
Sei es dir wert !
 
Die Menschen, die dich wirklich lieben, lieben dich genauso wie du bist, erkennen dich wie du bist und sind  froh und dankbar, dass sie dich als FreundIN haben.
 
Selbstliebe beginnt dort, wo du frei bist, deine Grenzen zu setzen und auch zu leben !
Frei von Angst !
 
Von Herz zu Herz
Erika


 

 
(c) Erika Klann