Samstag, 21. April 2018

Individualität beim Rasen mähen entdecken....🌷🌹🌸🌺🌿🍀



Es ist Frühling geworden. Alles blüht und gedeiht. Die Wiese in meinem Garten ist bunt geworden. Während die Schneeglöckchen schon lange verblüht sind, findet man noch einige Primeln, so manche Tulpe welkt schon dahin ährend andere noch aufs Erblühen warten, Veilchen findet man nur noch vereinzelt, dafür gedeihen Gänseblümchen, Löwenzahn und Gundermann. Fast könnte man sagen, dass ich Besitzerin eines Gundermannfeldes bin. Herrlich violett blüht diese Heilpflanze, die auch die Bienen zu lieben scheinen. Langsam aber wird es Zeit die Wiese ein wenig zu mähen, wenn ich nicht mit der Sense arbeiten will.

So stehe ich da, mit meinem Akkumäher und beginne das Gras, oder sagen wir die Grünfläche samt Flowerpower zu mähen. Mein Vater hat sich zu Lebzeiten immer bemüht, dass aus der Wiese ein Rasen wird, so ganz ohne "Unkraut", jedoch war die Natur stärker, als so manches Unkrautvernichtungsmittel. Zum Glück, denn was ihm missfiel, bereitet mir große Freude.

Es schmerzte mir jedoch das Herz, als ich über die Gänseblümchen mähte. Die Bienen im Grundermannfeld waren so verliebt in die Blüten, dass sie gar nicht wegfliegen wollten, als ich mit dem Rasenmäher daher kam...tja nun war guter Rat teuer.

Ich entschied mich für Individualität und mähte dort, wo es mir leicht fiel und ließ noch stehen, was ich stehen lassen wollte. Immerhin ist es mein Garten und ich allein habe die Freiheit ihn so zu gestalten, wie es mir beliebt und wie es mir im Herzen gut tut.

Mein Garten, mein Leben, so wandern meine Gedanken weiter...

Wie oft tun wir Dinge, weil man sie so tut? Lässt sich davon beeinflussen, was andere denken könnten und verrät dabei sein eigenes Herz. Wie oft "übersehen" oder soll ich lieber schreiben "überfühlen" wir dieses Gefühl und sind so sehr von unserem Inneren getrennt?

Viel zu oft, denn woher käme sonst diese Unzufriedenheit, die sich bei so vielen Menschen zeigt?
Dabei liegt das Glück in unseren Händen. Glück ist individuell! Für jeden bedeutet es etwas anderes. Die meisten suchen es jedoch im Außen, machen es abhängig von etwas oder jemand.

Das Glück lebt in uns selbst und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.

Ich mache es wie mein Garten, ich bin einfach individuell. Erlaubst du dir das auch?

Von 💖 zu 💖


(c) Erika Klann

Samstag, 7. April 2018

Das Kuvert von Seinerzeit - versäumte Gelegenheiten


In der zweiten Hälfte der 80iger Jahre war ich bei einer Patentanwaltskanzlei beschäftigt. Von meinem Platz konnte ich ins Nebenzimmer sehen, das durch eine Glaswand abgetrennt war. Genau in meinem Blickfeld hatte Frau Ilse ihren Arbeitsplatz, die ich damals natürlich mit ihrem Nachnamen ansprach. Frau Ilse war damals knapp zwanzig Jahre älter, stammte aus einem der österreichischen Bundesländer und lebte zu jener Zeit mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Wien. Sie war eine aufgeweckte, aber auch sehr ernste Dame, die ich sehr schätzte. Ab und an plauderten wir miteinander. Die kleine Familie hatte in den nahen Bergen von Wien ein Haus gekauft, das sie liebevoll renovierte. Eines Tages kündigte Frau Ilse ihren Job in der Kanzlei, da die Familie beschlossen hatte, die Stadt zu verlassen um fortan auf dem Land in ihrem Häuschen zu leben. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sie erzählte, dass sie sich nun ganz ihrer Familie widmen und zuhause bei ihrer Tochter sein wollte. Sie freute sich damals sehr.

Die Jahre vergingen. Hin und wieder  dachte ich an Frau Ilse, ganz besonders, als 2012 eine Freundin  in ihre Nähe gezogen war. Der Weg zu jener Freundin führte durch das Dorf in das meine ehemalige Kollegin damals gezogen war und jedes Mal wenn ich dort durchfuhr, dachte ich an sie. Wie es ihr wohl gehen würde? Ob alles wohl so gekommen ist, wie sie es sich damals ausgemalt hatte? Ob sie gesund ist usw? Ich hatte aber auch keine Adresse und es waren auch schon so viele Jahre vergangen.

Dieser Tage musterte ich meine Bücher aus und dabei entdeckte ich in einem Buch ein Kuvert mit einer Weihnachtskarte. Es war von Frau Ilse! Sie hatte mir damals liebe Weihnachtsgrüße gesendet und mir mitgeteilt, dass sie nun endlich ein Telefon hätte. Die Nummer hatte sie mir ebenfalls bekannt gegeben. Ich kann heute gar nicht mehr sagen, ob wir damals je telefoniert hatten, denn das telefonieren war noch relativ teuer und ich lebte damals laut des Kuverts noch bei meinen Eltern.

Dieses Kuvert bewog mich nun im Internet nach ihr zu suchen. Bald wurde ich fündig. Adresse und Telefonnummer waren noch die gleichen wie auf dem Kuvert von damals angegeben. Ich überlegte, ob ich sie einmal anrufen soll, oder ob es einfach schon zu lange her war. Der Poststempel ist nicht mehr zu lesen, aber das Kuvert muss ungefähr aus dem Jahr 1987-88 stammen. Während ich noch überlegte, fiel mein Blick auf einen Eintrag weiter unten auf der Internetseite. Ein Parte mit ihrem Namen.
Ich klickte den Link an und tatsächlich, sie war im Jänner 2014 ganz plötzlich verstorben. Auf dem Parte war ein Foto von ihr abgedruckt und ja so hatte ich sie in Erinnerung.

Es wurde still in mir, denn ich hatte sie verpasst! 

Ich fragte mich, was mir gerade jetzt dieses Kuvert, nach Übersiedlungen und ca. 30 Jahren sagen wollte? Es könnte viele Botschaften haben... beispielsweise:

  •  verpasse keine Gelegenheit Zeit mit dir lieben Menschen zu verbringen, wenn du den Impuls dazu spürst

oder aber
  •  das Gute das wir tun, bleibt immer in den Herzen jener, die wir ehrlichen Herzens berührt haben.

 Frau Ilse hat mich berührt, noch nach 30 Jahren, 4 Jahre nach Ende ihres irdischen Seins.

Von 💖 zu 💖






(c) Erika Klann

Samstag, 31. März 2018

Wie viele Feinde braucht der Mensch?



Vor Kurzem stieß ich auf einen Artikel in dem darauf hingewiesen wird, dass es ein neues Raubtier gibt, dass wenn es sich weiter vermehrt eine echte Gefahr darstellt.
Es ging auch darum, wie viele Junge dieses Tier im Jahr bekommt und sich diese Jungen wieder vermehren usw. Größte Gefahr für die Singvögel wurde in dem Artikel gewittert und ja das Schlimme ist das Häufchen, in das man im eigenen Garten steigen könnte! Igggitttt!
Lieber ein Garten mit Eidechsen, Siebenschläfern und natürlich Vögel, als mit einer.....

....Katze!! (so der Verfasser des Artikels) Ja, der große auserwählte Feind war in dem Artikel die Katze, die die Natur empfindlich stören könnte, weil sie ein Jäger ist und neben Mäusen auch oben genannte Tierchen fängt und  DIE große Gefahr für die Singvögel ist!

Einen gesunden Vogel wird eine Katze kaum fangen und jene kleinen, die aus dem Nest fallen, sind auch ohne Katze zum Tode verurteilt, abgesehen davon, dass sogar Siebenschläfer kleine Vögel fressen. Eidechsen fressen alles was fliegt (zumindest laut meinen Recherchen) und wer sagt denn nicht, dass da nicht auch Bienchen dabei sein könnten?  

Ja, das Katzengacksi ist nichts Feines in der Wiese. Ich verfalle auch nicht in einen Freudentanz, wenn ich mit dem Rasenmäher über jene Fäkalien fahre. Jeder der einmal einen Siebenschläfer unter seinem Dach hatte, der sich gefräßig durch die Wärmeisolierung gefuttert hat, würde vermutlich das Katzengacksi bevorzugen, oder sollte ich mich da irren?

Apropos Fäkalien - was passiert eigentlich mit unseren, menschlichen Fäkalien - weltweit betrachtet? Werden diese überall geklärt, selbst auf noch so einsamen, winzigkleinen Inseln? Oder dürfen sich gar hier oder dort verschiedenste Tierchen über unsere menschlichen Ausscheidungen erfreuen?

Der Mensch sucht sich allzu gern einen Feind in der Natur und fühlt sich berufen auf seine Art einzugreifen. Aber wie kommen wir eigentlich dazu? Was wäre, wenn sich alle Tiere der Welt verbünden würden und würden uns Menschen nach belieben sterilisieren, damit wir uns nur ja nicht mehr vermehren?

Ja freilich habe ich auch meine Katzen sterilisieren lassen, da ich keine weiteren Jungtiere wollte, aber sollte das nicht jedem einzelnen Katzenbesitzer überlassen bleiben. Brauchen wir dazu ein Gesetz? Ein Gesetz um die Welt vor dem gefährlichen Räuber Katze zu schützen...

...aber Katzen sind auch einer der wenigen natürlichen Feinde der Marder (sie jagen die Jungtiere). Wer freut sich schon darüber, wenn seine Autoverkabelung angebissen ist?
Zu den Singvögel sei gesagt, dass auch größere Vögel die Kleineren fressen.

So ist die Natur - fressen und gefressen werden. Ganz deutlich habe ich dies letztes Jahr am Wattenmeer erfahren. Im Meer wird auch munter durch die Gegend gefuttert. Man frisst, was man findet, nur eines tun die Tiere nicht, ihre Nahrung unter widrigsten Verhältnissen in Käfigen solange "lagern" bis sie sie fressen - wir Menschen tun das aber schon und zwar in Form von Massentierhaltung.

Der Mensch scheint irgendwie zu meinen, dass nur ER das größte Anrecht auf die Erde und die Natur hat. Die Tiere haben zu weichen bzw. sich anzupassen. Dort der Biber, hier die Katze, zu viele Rehe oder was auch immer. Wir breiten uns aus wie es uns gefällt. Mit jeder "Baugrube" die wir graben, nehmen wir einem Lebewesen einen Lebensraum - wenn man es nun ganz genau betrachtet, ganz zu schweigen von der Umweltverschmutzung, die wir hurtig vorantreiben, in dem wir Waren mittels stinkender LKWs von A nach B transportieren.

Meine Absicht ist hier nicht zu richten, sondern einfach nachzudenken und nicht immer einen Feind im Außen zu suchen.

Der größte, gefährlichste Räuber ist ganz genau genommen, der Mensch, nicht nur der Natur und den Tieren gegenüber, sondern und das ist das noch viel Traurigere - sich selbst gegenüber!

Glücklicherweise ist der Mensch kreativ genug, von dieser Tatsache durch irgendwelche anderen Dinge abzulenken. Irgendein Sündenbock findet sich bestimmt.

Zitat  "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss verschmutzt,
wird der Mensch Ruhe geben, sofern er es überlebt!"


Gegen irgendein Lebewesen zu hetzen um im speziellen Fall Katzenhasser "aufzuwecken" bringt letztlich gar nichts.

Anfangen können wir nur im Kleinen, in dem wir schauen, dass wir mit der Umwelt und uns im Einklang leben.


Von 💗 zu 💗



(c) Erika Klann

Wechselbeschwerden - Schicksal der Frauen?


Eine Frau weiß, dass ihr Körper in der Regel im Alter von  +/- 50 in den sogenannten "Wechsel" oder auch Menopause genannt, übertritt. Im Groben ausgedrückt bedeutet das soviel  wie die Menstruation wird zunächst unregelmäßig bis sie ganz aufhört,  die Produktion der Eierstöcke lässt nach und die Hormone verändern sich. Dieser Vorgang kann bei jeder Frau ganz individuell vonstatten gehen. Grundsätzlich eine ganz natürliche Sache.

Warum kämpfen dann so viele Frauen mit diesem Wechsel?

Jede Frau empfindet das Älterwerden auf einer ganz individuellen, persönliche Ebene. 
Für Manche ist, wenn auch zumeist unbewusst, das Ende der Gebärfähigkeit mitunter als das Ende ihres Frauseins, nicht mehr vollwertig oder wertvoll zu sein. Für Manche wieder bedeutet die Menopause das endgültige Aus noch ein Kind zu bekommen. Ängste vor dem was kommen wird, können auch einer von vielen persönlichen Auslösern für Wechselbeschwerden sein.

Frau hat vermutlich auch schon andere Frauen, allen voran die eigene Mutter, dabei erlebt, wenn sie diese Lebensphase erreicht hat und spätestens dann die ersten Glaubensätze übernommen und wurde so schon auf diese zu erwartenden Hitzewallungen vorbereitet.

Ja und dann gibt es noch diese kollektiven Denkmuster und Prägungen, die kaum eine Frau von diesen zu erwartenden Beschwerden entrinnen lassen.

Außer Frau denkt anders und macht sich frei von all den einengenden Gedanken und geht einen anderen Weg, ihren eigenen! Nimmt die Natürlichkeit des Frauseins ganz an, stellt sich möglichen persönlichen Themen und erkennt die neue Freiheit, die die Menopause mit sich bringt.

Wenn man bedenkt, dass die Lebenserwartung zunehmend steigt und 90ig Jahre keine Seltenheit mehr sind, dann ist man mit Fünfzig +/- noch lange nicht alt und nichts mehr wert. Den Wert gibt man sich immer selbst und der hängt nicht davon ab, ob man noch ein Kind gebären könnte oder nicht.

Die Überenergie, die sich aus meiner Sicht in Form von Hitzewallungen und Schlafstörungen zeigt, lässt sich  beispielsweise mittels Cranio Sacral Behandlungen wieder ganz wunderbar in Einklang bringen. Was es dazu braucht ist die Bereitschaft, nicht nach diesen übernommen Glaubensmustern leben zu wollen, sondern frei und glücklich.
Mittels Kinesiologie kann man zusätzlich auf Ursachenforschung gehen und den dahinter liegenden Stress löschen.

Du bist was du denkst!


Wechselbeschwerden sind somit kein Schicksal der Frauen - sie sind, sofern sie sich zeigen, eine Chance, sich als Frau neu zu entdecken und sich mehr Zeit für die Seele zu gönnen, denn dann geht es auch dem Körper gut. 





(c) Erika Klann

Freitag, 16. März 2018

Die Weidenkätzchen und der (Selbst)Wert



Es ist schon eine Zeitlang her, als ich bei einer meiner Walkingtouren an zwei Weidenkätzchenbüschen vorbei kam. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschlossen, ob ich in diesem Jahr meine Wohnung mit Palmkätzchen dekorieren wollte.

Nun war mir mit einem Mal diese Entscheidung abgenommen worden, denn rund um diese beiden sehr hoch gewachsenen Büsche lagen am Boden verstreut abgeschnittene Zweige. Es waren hauptsächlich kleinere Zweiglein und es schien, als wären diese entweder übersehen worden oder  einfach nicht perfekt genug um was auch immer zu schmücken.

Ich war eine Weile damit beschäftigt, all die Ästlein aufzuheben und fühlte mich in diesem Moment, trotz der Achtlosigkeit mit der man die Zweige liegen gelassen hatte, tief beschenkt.

Es dauert nun nicht mehr lange bis zum Osterfest und so habe ich heute die Palmkätzchen vom Balkon in die Wohnung gebracht und fein dekoriert. Meine Freude war groß und achtsam hängte ich Ei für Ei drauf. Mit den kleineren Zweigen konnte ich sogar noch einen zweiten "Osterbaum" für den Tisch gestalten.

Ich konnte nicht umhin mich zu fragen, wenn Menschen diese Zweige liegen gelassen haben, weil sie nicht schön/perfekt/gut genug waren, wie gehen diese Menschen mit sich selbst um?
Wie hoch sind die eigenen Perfektionsansprüche? Wie sehr liebt man sich selbst, trotz dem einen oder anderen "Mangel", der nicht der allgemein gültigen Wertvorstellung entspricht?
Wie sehr kann Mensch SICH annehmen, wenn er nicht einmal eine unperfekte Deko annehmen kann und das, trotzdem man weiß, dass Weidenkätzchen eines der ersten Bienenfutter im Jahr sind? Kann jemand der keine Achtsamkeit für die Natur hat, Achtsamkeit für sich selbst aufbringen?

Mir geht es auch nicht darum, jemand zu bewerten, sondern einfach darum, ein wenig zum Nach-Denken anzuregen.

Wie achtsam gehst DU mit der Natur, aber auch mit DIR selbst um?

Reflektiere und spüre in dich hinein. Wenn du merkst, dass es vielleicht etwas zu verändern gäbe, dann hast du jetzt und in Zukunft die Chance dazu!

Von 💖 zu 💖





































(c) Erika Klann

Samstag, 3. März 2018

Das alte Bild - eine schöne Erinnerung 💞👵👴


Jeder Mensch hat seinen ganz individuellen Zugang zu dem Thema "Entrümpeln". Während die einen ihr Herz an nahezu nichts hängen, horten andere dafür sogar ihren Müll. 
Ja, so krass können Gegensätze sein!

Ich glaube, ich habe einen für mich ganz guten Weg gefunden, manche Dinge aufzuheben, andere wieder nicht, bzw. bin ich immer wieder dabei "zu lernen", auszusortieren, auszulichten und los zu lassen.

Das Räumen eines Elternhauses bringt in dieser Hinsicht wieder ganz neue Erfahrungen und Einsichten. Dabei geht es nicht bloß um das Weggeben alter Gegenstände, sondern ebenso um das Weggeben von persönlichen (Familien)Geschichten. Dies kann mehr oder weniger emotional ausfallen. Lustig, überraschend, verwirrend, aber eben auch sehr emotional, ja sogar voller neuer Erkenntnisse.

Angefangen vom Lieblingshobby von Mutter/Vater bis hin zum 4. Kaffeeservice, zum uralten Bügeleisen aus Großvaters Schneiderzeiten, zur 2. Trockenhaube, den Dias der Kindheit, Bücher und Zeitschriften aus den 20/30/40/50iger Jahren, alten Plastikschüsseln /Töpfe/ Essbestecke, vergilbte Tischtücher, Lampen, Polster, Stofftiere, Spielsachen und und und

Man packt und räumt. Teilweise funktioniert man eher nur, um sich auch ein wenig selbst zu schützen und abzugrenzen. Doch dann ganz plötzlich habe ich es in der Hand, das alte Bild!

Laut Widmung war es ein Weihnachtsgeschenk an meine Großeltern von ihren Kindern, Schwieger- und Enkelkindern im Jahr 1965. Kein Wunder, dass es in meiner Erinnerung schon von je her da war. Hing es früher im Wohnzimmer meiner Großeltern, so hing es später in unserem Wohnzimmer, über dem Sofa, das mir lange Zeit als Schlafstätte diente. Oft habe ich es betrachtet und bin darin versunken, in dem Wald und der Lichtung, hab mir vorgestellt, wohin der Weg wohl führen mag und wie schön es wohl auf dieser Lichtung wäre.

Irgendwann haben meine Eltern dieses Bild durch ein anderes ersetzt und es entschwand meinem Blick und auch meiner Aufmerksamkeit. Ich hätte gar nicht gewusst, ob es noch da ist, bis ich es vor einigen Tagen plötzlich am Dachboden entdeckte.

Lange habe ich es nicht gesehen und auch nicht wirklich daran gedacht und nun, war es, als wäre es erst gestern gewesen. Ein Erinnerungsstück meiner Kindheit und eines der wenigen Dinge, die noch von den Großeltern da sind, ist für mich wieder aufgetaucht. Es wird ganz still in mir. Was mach ich nur mit diesem Bild, das noch verstaubt und irgendwie auch schon verblasst vor mir steht? Der goldene Rahmen schon abgeschlagen und von einer dicken Staubschicht verhüllt. Könnte ich es weggeben? Wo könnte ich es hinhängen? Kann ich mir vorstellen, es in meinen Wohnraum zu integrieren? Nein, ich muss es jetzt nicht entscheiden, aber ich muss es auch nicht weggeben.

Ich denke, meinen Vater muss es wohl ähnlich gegangen sein und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich ihm in diesem Fall sogar sehr dankbar dafür.

Es gibt zweifelsfrei schönere und wertvollere Bilder. Dieses Bild jedoch hat einen anderen Wert, einen Wert der aus dem Herzen kommt.

Gib weg was dich behindert und runterzieht, aber behalte dir Gegenstände, die dich von Herzen erfreuen und in dir gute, positive Gefühle erzeugen.

Von 💖 zu 💖





(c) Erika Klann

Samstag, 17. Februar 2018

Kennst du deinen dunklen Fleck? 👥

Viele Menschen haben ihn, diesen dunklen Fleck auf ihrer Seele, der oft sogar unentdeckt ist. Mit dem Ausdruck "dunklen Fleck" meine ich eine frühe Prägung/Verletzung in unserer Kindheit zumeist durch unsere Eltern, die in den meisten Fällen die ersten Erwachsenen in unserem Leben waren.

Die ersten Erwachsenen, deren Wahrheit sehr oft die unsere wurde, zumindest bis wir alt genug waren unsere eigene Persönlichkeit zu entdecken und zu entwickeln.

Manche Menschen erzählen von den Geschichten mit ihren Eltern, die sie prägten und ihnen nach wie vor Schmerz bedeuten, andere wieder schweigen.
"Jetzt ist man ja Erwachsen und naja Vater/Mutter konnte es eben nicht anders," so tröstet man sich darüber hinweg. "Die Zeiten waren halt so..."

Das stimmt natürlich und es geht hier auch gar nicht darum Schuldige zu suchen oder zu finden, oder gar anzuklagen. Es geht hier lediglich darum hinzusehen, sich dem Schmerz auch tatsächlich einzugestehen und in Frieden mit der Vergangenheit zu kommen.

Mit "sie konnten ja nicht anders" verhält es sich aus meiner Sicht ähnlich, als würde man einfach etwas zudecken. Etwas zudecken, bedeutet jedoch NICHT, dass es weg ist. Es ist da, wartet, lauert fast darauf bei der nächsten Gelegenheit wieder unter der Decke hervorzukommen und die Wut oder das Gefühl der Ungerechtigkeit wächst weiter.

Nicht nur, dass wir mit Vater/Mutter keinen inneren Frieden finden, so strahlen wir diese Energien aus. Durch das Gesetz der Anziehung ziehen wir immer wieder Menschen an, die uns Ähnliches präsentieren. Meistens merken wir gar nicht, dass es sich bei diesen Menschen um die selben Eigenschaften handelt, die wir schon von Kindesbeinen an sehr gut bei unseren Eltern kennen gelernt haben.

Ich selbst habe sehr lange gebraucht, dass ich eine bestimmte Eigenschaft, die ich bei anderen nicht sehr schätzte, schon sehr früh bei meiner Mutter erfahren habe -> Sprunghaftigkeit. 
So "verkaufte sie mir meinen Vater sehr oft als "böse"und beklagte sich. Wenn ICH dann mal sagte, sie wären nicht gut verheiratet, dann sagte sie: "Was du immer hast, in jeder Ehe kommt etwas vor." Dies ging soweit, dass sie die eingereichte Scheidung nicht durchzog und ihre offizielle Erklärung war, dass ICH (das Kind) die Scheidung wollte - sie eh nicht.

Oder bei einem Einkauf in einem Großmarkt: "Na, komm ich kaufe dir ein neues Fahrrad."... Sie überredete mich solange bis wir das Fahrrad kauften. Bis wir die ca. 30 km mit dem Auto nachhause zurück gelegt hatten, war es nicht mehr mein Fahrrad, sondern ihres. Ich würde ein anderes Mal eines bekommen....

Bei meiner Mutter hat sich dies zu einer handfesten psychischen Erkrankung ausgewachsen, die für alle Beteiligten schwer zu (er)tragen war, allen voran für meinen Vater.
(Die obigen Beispiele waren  nahezu Kleinigkeiten, im Vergleich zu dem was noch kam.)
So sagte ich mir auch immer: "Sie konnte nicht anders."
Ich gestand mir sehr lange nicht ein, dass sie mich in Wahrheit tief verletzt hat und ihr handeln nicht länger entschuldigen kann und will - auch nicht unter dem Aspekt, dass sie ja krank ist.

Erst als ich mir den Schmerz eingestand, erkannte ich die Muster in meinem Leben und logischerweise habe ich auch etwas von ihrer Sprunghaftigkeit übernommen, vorzugsweise dann, wenn ich "Gefahr witterte".

Manche bezeichnen Sprunghaftigkeit als flexibel, aber das kann ich  nur bedingt nachvollziehen. Seine Meinung zu ändern, neu zu denken ist eine Sache, Menschen vor den Kopf stoßen eine andere.

Ich zog auch immer wieder Menschen in mein Leben, die ähnlich sprunghaft wie meine Mutter waren, nur kamen mir damals die Ähnlichkeiten nicht in den Sinn. Ich habe mich über die eine oder andere Begebenheit sehr gewundert.

Man sollte Vater/Mutter nicht hassen, sie aber auch nicht (ver)ehren, wenn es nicht stimmig ist, denn beides bedeutet wieder eine Decke über etwas zu geben, das in Wahrheit (noch) nicht in Frieden ist. Wenn sie noch am Leben sind, ist es einfach wichtig seine persönliche Grenze zu ziehen und nicht gegen sich selbst zu leben. Selbstliebe hat oberste Priorität im Leben - nicht Selbstaufgabe!

Egal ob sie noch am Leben sind oder nicht,  Frieden in sich schaffen, scheint mir ebenso unumgänglich. Immerhin verdankt man ihnen sein Leben. Andernfalls bleibt möglicherweise das Muster bestehen, dass schon sehr früh in dir angelegt wurde und dir vielleicht immer wieder Probleme und Unfrieden bereitet, letztendlich trägt eine unausgeglichene Seele nicht unbedingt zur Gesundheit bei.

Jede Erkrankung bietet somit auch die Chance etwas zu erkennen, zu lösen und sein zu lassen.
Im Kindesalter waren deine Eltern oder andere Erziehungsberechtigte für dich zuständig, im Erwachsenenalter bist du es SELBST!

Finde deinen dunklen Fleck und erlaube dir einen Weißen, sprich eine Ressource daraus zu  machen 
😊😊😊

Von 💖 zu 💖








(c) Erika Klann

Sonntag, 4. Februar 2018

Was bleibt, wenn wir gehen?

Vor einiger Zeit war ich in einem Geschäft in dem mein verstorbener Vater Stammkunde war.  Im Gespräch mit der Angestellten in diesem Geschäft stellte sich heraus, dass auch Ihre Mutter vor Kurzem gestorben war. Beide hatten wir Tränen in den Augen, als sich unser Gespräch letztlich um die Dinge drehte, die uns nach dem Tod unserer geliebten Angehörigen beschäftigen. Dabei sagte sie einen Satz, den ich schon in ähnlicher Form vor einem Jahr in einem Blog nieder geschrieben hatte.

Zitat
"Man selbst hat das Gefühl, als würde die Zeit stehen bleiben, aber wenn man raus geht, dann hat sich nichts verändert, alles läuft weiter wie bisher....."

Diese Erkenntnis hat mich schon im zarten Alter von 20 Jahren getroffen, als vollkommen unerwartet ein mir lieber, noch sehr junger Mensch verstarb. Zu dieser Zeit veröffentlichte Reinhard Fendrich ein Lied mit einer Textpassage:

"Erinnerung ist nur eine Reifenspur im Sand,
der Wind weht's zu, oft viel zu früh, hast es nicht mehr in der Hand"
(Original im Wiener Dialekt)

Diese Textpassage hat mir damals sehr zu denken gegeben, denn sie trifft es genau auf den Punkt.

Für die Welt ist jeder Mensch, ja jedes Lebewesen vergleichbar mit einem Sandkorn,
egal ob du ein einfacher, unbekannter Mensch irgendwo im Urwald bist, oder eine bekannte, beliebte Persönlichkeit, wenn du diese Erde verlässt, wird alles genau so weiter gehen wie bisher. Die Sonne wird genauso jeden Morgen aufgehen, wie sie jeden Abend unter geht. Die Sonne wird scheinen, es wird regnen, schneien, Stürme werden wehen....

Was aber zurück bleibt ist das Gute, das du in den Herzen der Menschen bewirkt hast, egal wer du bist, denn viele Tropfen ergeben das Meer!

Natürlich bleibt auch das weniger Gute zurück, aber es ist unsere Wahl, wohin wir unsere Aufmerksamkeit wenden. Wollen wir uns ewig in alten, dunklen Energien suhlen, die niemandem gut tun, oder wollen wir uns dem Sonnenlicht zuwenden?

Ich bin für die Sonne und das Licht, denn sie wärmt und nährt mich. Genau dieses Licht von meinem Papa lebt in mir weiter und wenn sie es wollen, in  meinen Kindern und in allen, die es für sich zulassen.

Die Dame in dem Geschäft und ich, wir haben uns sehr herzlich voneinander verabschiedet und in diesem Moment der Verbundenheit haben wir uns trotz der Trauer dennoch ein Licht geschenkt.


Von 💖 zu 💖










(c) Erika Klann

Sonntag, 14. Januar 2018

Mittendrin' - zwischen den Zeiten

Nun ist schon wieder fast der halbe Jänner vorüber und ich habe in diesem Jahr noch keine einzige Nach-Denk-Geschichte niedergeschrieben. Nichts von dem, das sich zeigte, war präsent genug, dass es mich drängte, es auf zuschreiben.

Da wurde mir bewusst, dass ich gerade zwischen den Zeiten lebe:
Zum Einen gebe ich der Vergangenheit den Raum, den sie braucht um sich nach und nach zu lösen. So fielen mir gestern die Krankenhausbefunde meines Vaters in die Hände und später die alten Fotoalben meines Großvaters und Vaters. Ich kenne diese Fotos schon seit Jahrzehnten, aber gestern war etwas anders. Ich betrachtete sie aus einem vollkommen neuen Blickwinkel und erkannte so Manches neu. Viele Tränen durften da fließen, aber ich hatte das Gefühl, dass diese Tränen nicht (nur) meine waren, sondern die Tränen eines ganzen Familiensystems, einer ganzen Zeitepoche. Oh nein, die Menschen sahen meist gar nicht traurig aus, ganz im Gegenteil und dennoch ist es ein Stück Zeitgeschichte, das längst vorbei ist.

Schade, dass ich mich an meinen Großvater so gut wie nicht mehr erinnern kann, nur sein letzter Tag ist mir noch im Gedächtnis, obwohl ich damals erst 6 1/2 Jahre war.
Er stürzte damals und in seinem Gesicht waren Blutspuren, er diskutierte noch mit einem Gendarmen vor der Wohnungstür* bevor er sich im Wohnzimmer hin legte, ich spielte daneben am Boden und plötzlich bemerkte ich, dass er nicht mehr schnarchte - und mein Opa schnarchte üblicherweise seeeeeeehrrrrrr laut - .... mein Opa war ganz ruhig für immer eingeschlafen.
*(Wir wohnten nach dem Tod meiner Oma bei meinem Opa)

Wären die Fotos aus alten Zeiten nicht, so hätte ich so gut wie keine Erinnerung an meine Großeltern väterlicherseits. Heute sah ich die beiden auf den Fotos ganz neu und so viele Fragen tauchten auf, aber mein Papa ist nicht mehr da und ich  kann niemand fragen. Andererseits ist es auch nicht mehr wichtig, denn es ist Vergangenheit. Meine Großeltern sind vor über vierzig Jahren gestorben, ich habe die Freiheit mir das zu bewahren, was ich möchte.

Natürlich lebe ich auch in der Gegenwart. Im Hier und Jetzt, mit allen Freuden und Heraus-forderungen, die sich täglich zeigen. Meine Arbeit mit Klienten, die mir große Freude bereitet, ein Seminar ist auch schon gebucht und endlich gönnte ich mir eine Sitzung zur integrativen Sehtherapie. Sehr spannend war das. 😊 Es gilt aber nun auch meine pflegebedürftige Mutter gut zu versorgen und auch hier neue Wege zu gehen und Entscheidungen zu treffen.

Dies hat natürlich zur Folge mich auch schon in der Zukunft zu bewegen. Dinge, die im letzten Jahr ihren Anfang nahmen, werden mit aller größter Wahrscheinlichkeit 2018 einige Veränderungen nach sich ziehen. Vieles wird es weiterhin gelten neu zu ordnen, los zu lassen, einfach sein zu lassen und gleichzeitig Neues zu beginnen. Menschen, Orte, Dinge, Strukturen, Gedanken.....

Leben ist immer wieder Veränderung. Ich bewege mich auf dieser Welle der Veränderung mehr denn je. Überlege, plane, gehe es an, Schritt für Schritt, ganz ohne Eile, aber voller Zuversicht und Neugier. 😃

Es ist alles gut wie es ist. Das Leben ist - ich bin!

Wenn du dich auch einmal in einer Neuausrichtung befindest, sei gut zu dir, nimm dich zurück, wenn es nötig ist, vergiss nicht, dass du dir selbst der/die Nächste bist!


Von 💖 zu 💖









(c) Erika Klann

Samstag, 30. Dezember 2017

2017 - was für ein Jahr!

Das Jahres-Ende ist immer ein guter Zeitpunkt das Vergangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Anzuschauen, was passiert ist, was man davon gelernt hat und mitnehmen kann.

Für mich war das Jahr 2017 auf seine Art ganz besonders herausfordernd.

Natürlich war die Erkrankung meines Vaters und die darauf folgenden Monate, mit allen Herausforderungen, allen Höhen und Tiefen eines der massivsten Themen in diesem Jahr.
Nicht zuletzt, weil der Kampf um seine Rehabilitation eines Tages verloren war und er dieses Leben für immer verlassen hat.

Ja, das war schon eine sehr schwierige Zeit, aber auch eine sehr lehrreiche. Lehrreich nicht nur im Bezug auf andere Menschen oder das ganze Drumherum, sich in einem System zu befinden, sondern auch auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten, denn bei aller Liebe und bei allem Wollen, so ist es dennoch wichtig, sich selbst nicht zu vergessen.

Ich habe im Jahr 2017 viele Menschen (Nachbarn, Verwandte, Freunde) auf eine andere Art und Weise kennen gelernt wie bisher und habe gelernt, noch mehr zu mir zu stehen, für das einzustehen, was ich bin und was mich ausmacht. Und ja, ich habe auch gesehen, wer da ist, wenn es drauf ankommt! Manches was ich in unmittelbarer Umgebung erlebt habe, hat mich sogar tief entsetzt.

Das gab mir allerdings eine neue Freiheit, denn ich muss nicht um die "Liebe" und "Anerkennung" anderer buhlen und mich dabei selbst verraten. Ich bin frei mich dort hinzuwenden, wo ich mich hinwenden will.

Besonders berührt hat mich, dass anlässlich des Ablebens meines Vaters sämtliche Freundinnen meines Lebens (auch meiner Kindheit und Jugend), egal ob noch in Kontakt oder lange nicht mehr, ihr Beileid zum Ausdruck gebracht haben.*
(*ich persönlich war in dieser Hinsicht eher nachlässig)

Das Jahr 2017 brachte mir auch eine ganz besondere Liebe - die Liebe zur Nordsee und ich hoffe, dass ich bald wieder dorthin zurückkehren werde. Diese wunderbare Landschaft hat mich verzaubert und mich mitten im "Geschehen" rund um meinen Vater doch einigermaßen runter kommen lassen.

Ich durfte viele (neue) KlientInnen begrüßen, wundervolle Stunden der Heilung verbringen und tiefes Vertrauen erleben. Das gab mir Kraft !!!

Auch sonst gab es viele neue Menschen, die ich kennen gelernt habe, interessante Gespräche, neue Erkenntnisse, die ich erlangt habe, neue Türen die sich geöffnet haben, neue Aussichten und Einsichten die mein Leben voller und spannender gemacht haben.

Manches ist noch zu erledigen im neuen Jahr, aber das meiste ist schon auf Schiene gebracht und wartet nur darauf, losfahren zu können.

Letztendlich war es ein Jahr des Los-Lassens und in gewisser Weise schon des Neu-Anfanges.
Sich lösen von bisherigen Glaubensmustern, die einem nicht mehr gut tun. Sich lösen von Gedanken und Meinungen, die nur runter ziehen. Sich lösen von alten Anhaftungen oder übernommenen Energien. Aber auch lösen von Menschen und Orten.

Sich lösen von allem, dessen Zeit schon abgelaufen ist, um sich dann dem Schönen, Neuen, Bereichernden, Glücklichmachenden zuzuwenden.

Wenn du zurück blickst auf das vergangene Jahr, ganz egal was dabei passiert ist, so war auch ganz bestimmt etwas Gutes dabei. Lass das alte, ausgelaufene hinter dir und nimm das Gute mit, drück es an dein Herz und erlaube dir das Glück!

Glück kannst du nicht kaufen, du findest es nur in dir selbst - nämlich dann, wenn du dich der vielen guten, wunderschönen Dinge in DIR klar wirst.

Und sagt man immer so schön, dass nach jedem Tunnel wieder Licht kommt, so kann ich dir weiß Gott sagen - JA, das stimmt. Im Laufe meines Lebens habe ich schon so manchen Tunnel durchquert, aber nie fühlte ich mich dem Silberstreifen so nahe.

Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, dann erlaube dir Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir sind Menschen, die hier menschliche Erfahrungen machen und es gibt Situationen, wo man mitunter das Gefühl hat, dass es nicht weiter geht. Ich selbst habe mir im vergangenen Jahr immer wieder Hilfe gesucht, weil die Herausforderungen manchmal einfach zu  heftig waren und weil ich nicht darin versinken wollte. Abgesehen davon arbeite ich selbst mit Menschen und wie könnte ich begleiten, wenn ich selbst nicht gut auf mich achte? Das Leben bewegt sich stets vorwärts und wir entscheiden, ob wir uns unseren Themen und Ängsten stellen, oder vor ihnen davon laufen. Davon laufen funktioniert aber nur bedingt.  😉

Es ist auch kein Zeichen von Schwäche Unterstützung anzunehmen, sondern ein Zeichen von Stärke, dir selbst der/die beste Freund/IN zu sein und gut auf dich achten.

Frei bist du dann, wenn du dich auch tatsächlich frei machst, nicht im Außen, sondern in deinem Inneren.

So danke ich heute jenen die meine Zeilen immer wieder lesen von Herzen für euer Interesse an  meinen Nach-Denk-Geschichten und wünsche euch von 💖 ein segensreiches, glückliches und  gesundes Jahr 2018!

von 💝 zu 💝







(c) Erika Klann